• Beurteilung von Werskstücken
  • Arthur
  • 20.01.2021
  • Technik
  • M, R, E
  • 8, 9
  • Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Partnerarbeit
  • Arbeitsblatt, Information, Inputmaterial
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  • Beurteilung von Werkstücken

    Für die Beurteilung von Werkstücken gelten in allen Materialbereichen die drei übergeordneten Beurteilungskriterien: Verarbeitung – Funktion – Gestaltung

    Das kritische Beurteilen von Werkstücken dient nicht nur dem Zweck des Benotens in der Schule, sondern es soll vor allem die Fähigkeit einüben, Produkte hinsichtlich ihrer Qualität einzuschätzen. Hierbei spielt bei selbst gefertigten Gegenständen zudem die persönliche Wertschätzung eine besondere Rolle.

    Für die Qualitätseinschätzung z. B. einer Holzschale können konkrete Beurteilungsaspekte zu den übergeordneten Beurteilungskriterien herangezogen werden. Auf dieser Grundlage ist es möglich, anderen Personen ein konstruktives Feedback für ihre Arbeit zu geben. Die konkreten Beurteilungsaspekte dienen aber auch dazu, das eigene Werkstück einzuschätzen. Der stetige Abgleich mit diesen Beurteilungsaspekten ist hilfreich für die eigene zielgerichtete Weiterarbeit und um letztlich einen guten Abschluss zu finden.

    Übergeordnete Beurteilungskriterien

    Konkrete Beurteilungsaspekte

    Verarbeitung, z. B.

    • maßgetreue Fertigung nach gegebenem Plan (Länge und Breite bzw. Durchmesser sowie Tiefe der Schale, einheitliche Materialstärke, gleichmäßig hoher Rand)
    • exakt und sauber gestemmt, ohne „poröse“ Oberfläche
    • handschmeichlerische Bearbeitung der Oberfläche, angenehme Haptik
    • ggf. saubere, gleichmäßige Oberflächenbehandlung
    • Vermeidung von Bearbeitungsfehlern (Verschmutzung, Abdrücke, Ausrisse)

    Funktion, z. B.

    • Standsicherheit (standfester, ggf. ebener Boden)
    • Fassungsvermögen (ausreichend große und tiefe Innenform für vorgesehenen Zweck)
    • angemessene Materialstärke
    • praktische Handhabung

    Gestaltung, z. B.

    • ansprechende Formgebung (Innen- und Außenform) • stimmige, harmonische Proportionen
    • ggf. Symmetrie der Schalenform
    • Ästhetik der Holzauswahl
    • ggf. passende Farbigkeit