• Die Wirtschafts- und Währungsunion
  • Jenny.Braun
  • 14.09.2023
  • WBS
  • M (Mindeststandard), R (Regelstandard)
  • Einzelarbeit, Partnerarbeit
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Wäh­rungs­uni­on

Der Euro ist heute ge­setz­li­ches Zah­lungs­mit­tel für rund 347 Mil­lio­nen Men­schen in 20 EU-​Mitgliedstaaten. Diese 20 Län­der bil­den die Euro-​Zone. Be­trei­ben meh­re­re Staa­ten oder Re­gio­nen eine ge­mein­sa­me Geld- und Wäh­rungs­po­li­tik, nennt man dies Wäh­rungs­uni­on. Ziele der Wäh­rungs­uni­on in der Eu­ro­päi­schen Union sind die Ein­füh­rung des Euro in den Mit­glied­staa­ten und Preis­sta­bi­li­tät.  



vgl. Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen. (2023). Wäh­rungs­uni­on. https://www.bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um.de/Web/DE/The­men/Eu­ro­pa/Der_Euro/Waeh­rungs­uni­on/waeh­rungs­uni­on.html

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Suche ein/e Lern­part­ner*in und tauscht euch über die fol­gen­den Fra­gen aus:
  • Woran denkst du, wenn du eine Euro-​Münze oder Bank­no­ten (Schei­ne) siehst?
  • Wel­che Wäh­run­gen kennst du außer dem Euro?
  • Kannst du dir die EU ohne Euro vor­stel­len?
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Über­le­ge dir Vor -und Nach­tei­le einer ge­mein­sa­men Wäh­rung.
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Er­gän­ze deine Ta­bel­le mit noch nicht ge­nann­ten Aspek­ten aus dem Vi­deo­clip.

Vor­tei­le

Nach­tei­le





















Im Jahr 1999 be­gann die Ein­füh­rung der ge­mein­sa­men Wäh­rung zu­nächst als Buch­geld in elf EU-​Mitgliedstaaten: Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, Bel­gi­en, die Nie­der­lan­de, Lu­xem­burg, Spa­ni­en, Por­tu­gal, Ir­land, Ös­ter­reich und Finn­land. Grie­chen­land trat zwei Jahre spä­ter bei. Am 1. Ja­nu­ar 2002 wurde in die­sen 12 Mit­glied­staa­ten das Euro-​Bargeld ein­ge­führt. Seit­dem sind wei­te­re Län­der dem Eu­ro­raum bei­getre­ten: Slo­we­ni­en (2007), Malta und Zy­pern (2008), die Slo­wa­kei (2009), Est­land (2011), Lett­land (2014), Li­tau­en (2015) und ein wei­te­res Land. Der Euro trat als of­fi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel an­stel­le der Lan­des­wäh­run­gen in Kraft. Im All­ge­mei­nen ist es vor­ge­se­hen, dass alle EU-​Mitgliedstaaten den Euro ein­füh­ren. Dafür müs­sen sie je­doch be­stimm­te Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len. Diese Vor­aus­set­zun­gen hei­ßen Kon­ver­genz­kri­te­ri­en und sind 1992 im Ver­trag von Maas­tricht fest­ge­legt wor­den. Ihr Zweck be­steht darin si­cher­zu­stel­len, dass die Staa­ten sich wirt­schaft­li­che aus­ge­wo­gen ent­wi­ckeln und Span­nun­gen ver­mie­den wer­den, so­bald sie den Euro ein­füh­ren.

vgl. Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen. (2023). Wäh­rungs­uni­on.
<https://www.bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um.de
WebDEThe­menEu­ro­paDer_EuroWaeh­rungs­uni­onwaeh­rungs­uni­on.html//>

Kon­ver­genz

Im vor­lie­gen­den Kon­text meint Kon­ver­genz, dass die be­tei­lig­ten Län­der schritt­wei­se auf vor­de­fi­nier­te wirt­schaft­li­che Kri­te­ri­en zu­steu­ern.

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Finde die 4 Kon­ver­genz­kri­te­ri­en.
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Hilfs­mit­tel

- In­for­ma­ti­ons­text s.o.

- In­ter­net (z.B. QR-​Code)

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Re­cher­che
  • Be­schrei­be die In­hal­te der vier Kon­ver­genz­kri­te­ri­en.
  • Wel­ches Land ist dem Eu­ro­raum zu­letzt bei­getre­ten und wann war das?
  • Wel­che Wäh­run­gen gab es in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor der Ein­füh­rung des Euros?
Lösung5
Re­cher­che
1.
-​Preisstabilität: Die In­fla­ti­ons­ra­te darf nicht mehr als 1,5 Pro­zent­punk­te über der­je­ni­gen der drei preis­sta­bils­ten Mit­glieds­län­der der Eu­ro­päi­schen Union lie­gen
-​Haushaltsvorgaben: Das jähr­li­che öf­fent­li­che De­fi­zit soll­te grund­sätz­lich nicht mehr als 3 %, der öf­fent­li­che Schul­den­stand nicht mehr als 60 % des Brut­to­in­lands­pro­dukts be­tra­gen
-​Ähnliche Zins­sät­ze: Die lang­fris­ti­gen No­mi­nal­zins­sät­ze dür­fen nicht mehr als zwei Pro­zent­punk­te über den ent­spre­chen­den Zins­sät­zen der drei preis­sta­bils­ten Mit­glieds­län­der der Eu­ro­päi­schen Union lie­gen
-​Wechselkurs-Stabilität: Der Bei­tritts­kan­di­dat muss min­des­tens zwei Jahre am „Wech­sel­kurs­me­cha­nis­mus II“ teil­ge­nom­men haben. Dabei darf der Wech­sel­kurs der ei­ge­nen Wäh­rung nicht star­ken Schwan­kun­gen ge­gen­über dem Euro aus­ge­setzt ge­we­sen sein

2.
-​Kroatien ge­hört seit dem 1.Ja­nu­ar 2023 zur Eu­ro­zo­ne

3.
-Vor dem Euro gab es fol­gen­de Wäh­run­gen: Gold­mark, Ren­ten­mark, Reichs­mark, Deut­sche Mark und die Mark der DDR
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