- Freche Freunde à la Waaber
- maris.sandbote
- 23.02.2026
- Bildende Kunst
- R (Regelstandard)
- 5, 6, 7
- Einzelarbeit
- Inputmaterial
Wer ist Rich Webber (alias Waaber)?
Rich Webber, besser bekannt als Waaber, ist ein britischer Künstler, der mit winzigen Knetfiguren ganze Geschichten erzählt. Das Tolle daran? Seine Figuren sind nicht größer als ein Daumen, aber sie stecken voller Persönlichkeit und Emotionen – und das ganz ohne aufwendige Details! Waaber zeigt, dass man für lebendige Figuren oft nur zwei Dinge braucht: einen ausdrucksstarken Blick und eine treffende Körperhaltung. So wirken seine Knetmenschen und -tiere sofort sympathisch, frech oder verschmitzt – als würden sie jeden Moment etwas Lustiges anstellen.
Wie bringt Waaber seine Figuren zum Leben?
Waabers Figuren interagieren miteinander wie echte Freunde: Sie streiten, helfen einander, necken sich oder erleben Abenteuer. Dabei nutzt er minimale Mittel, um maximale Wirkung zu erzielen:
Ein schräg geformter Mund lässt eine Figur grinsen oder schmollen.
Ein leicht geneigter Kopf wirkt, als würde die Figur neugierig lauschen oder etwas aushecken.
Arme, die verschränkt oder ausgestreckt sind, zeigen Wut, Freude oder Überraschung.
Das Geheimnis liegt in der Einfachheit: Waaber formt keine perfekten Gesichter oder komplizierten Posen. Stattdessen setzt er auf klare, reduzierte Formen, die sofort Gefühle und Beziehungen vermitteln. So reichen schon zwei Knetklumpen mit Augen aus, um eine freche Dynamik zwischen den Figuren zu erzeugen – etwa wenn eine Figur der anderen die Zunge rausstreckt oder ihr heimlich etwas wegnimmt.
Die Magie der Inszenierung: Fotografie macht’s möglich!
Erst durch die Fotografie werden Waabers Figuren zu kleinen Schauspielern. Er arrangiert sie in Alltagsszenen (z. B. auf einem Tisch, in einer Schublade oder auf einem Buch) und fotografiert sie so, als wären sie lebendig. Dabei nutzt er:
Perspektiven, die die Figuren groß oder winzig wirken lassen (z. B. eine Figur, die einen Krümel wie einen Felsen hochstemmt).
Licht und Schatten, um Stimmungen zu verstärken (z. B. eine Figur, die sich im Dunkeln „fürchtet“).
Requisiten wie Miniatur-Gegenstände (z. B. ein Stück Papier als „Teppich“ oder eine Büroklammer als „Schaukel“).
Oft erzählt schon ein einziger Blick oder eine Geste die ganze Geschichte – etwa wenn eine Figur seufzend die Augen verdreht, während die andere triumphierend eine Tüte Chips hält.
https://editor.mnweg.org/entdecken/dokument/freche-freunde-a-la-waaber


