• Lichtbrechung
  • anonym
  • 27.01.2026
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Info

Licht brei­tet sich in Licht­durch­läs­si­gen Me­di­en (Ma­te­ri­a­li­en) wie z.B. Luft, Was­ser, Bril­len­glä­ser, Honig, etc. immer ge­rad­li­nig aus.



Das Me­di­um mit der hö­he­ren Brech­zahl gilt im All­ge­mei­nen als das op­tisch dich­te­re Me­di­um.



Nach der Bre­chung er­hal­ten alle For­mel­buch­sta­ben in der Optik einen Strich: z.B. aus n wird n´.





Vor­aus­set­zun­gen für die Licht­bre­chung
  • Der Licht­strahl trifft schräg auf die Grenz­flä­che auf.

  • Die Brech­zah­len der Me­di­en sind un­ter­schied­lich, damit eine Grenz­flä­che er­zeugt wird.

Aus­gangs­si­tu­a­ti­on n<n´

Ein Licht­strahl trifft mit einem Win­kel ε (sprich Ep­si­lon) =40° auf ein Bril­len­glas CR39 mit der Brech­zahl 1,502 auf. Nach der Bre­chung tritt der Licht­strahl in einem Win­kel von ε´=25° aus.

n





ε



ε´

δ

Was pas­siert mit dem Licht­strahl?



Ab­len­kungs­win­kel δ



Aus­gangs­si­tu­a­ti­on n>n´

Der Licht­strahl der im 1. Fall im Bril­len­glas ge­bro­chen wurde, ver­lässt die­ses nun wie­der. Hier­bei geht der Licht­strahl wie in un­se­rem Bei­spiel vom Bril­len­glas CR39 mit n=1,502 in Luft mit n´= 1,0 über.



Info

Je nach Größe des Ein­falls­win­kels, wird der Aus­falls­win­kel un­ter­schied­lich ge­bro­chen.



Es gibt 3 Mög­lich­kei­ten.

Um zu er­ken­nen, um wel­che Mög­lich­keit es sich han­delt, ver­glei­chen wir den Ein­falls­win­kel mit dem Grenz­win­kel.



Der Grenz­win­kel lässt sich be­rech­nen über: 

Be­rech­ne den Grenz­win­kel für un­se­re Si­tu­a­ti­on:

ε<εGrenz

Der Aus­falls­strahl bricht vom Lot weg.

ε<ε´

Zeich­ne die Licht­strah­len ein. Der Ein­falls­strahl trifft mit 25° auf die Grenz­flä­che. Der Aus­falls­win­kel be­trägt 40°.

ε=εGrenz

Der Aus­falls­strahl ver­läuft an der Grenz­flä­che, somit ent­steht ein strei­fen­der Licht­aus­tritt.

ε´=90°

Zeich­ne die Licht­strah­len so ein, dass ein strei­fen­der Licht­aus­tritt ent­steht.

ε>εGrenz

Der Aus­falls­strahl wird re­flek­tiert, somit han­delt es sich um To­tal­re­fle­xi­on.

ε=ε´



Be­din­gun­gen zur To­tal­re­fle­xi­on:

- Über­gang von einem op­tisch dich­te­ren in ein op­tisch dün­ne­res Me­di­um.

- Der Ein­falls­win­kel ist grö­ßer als der Grenz­win­kel.

Zeich­ne die Licht­strah­len ein. Der Ein­falls­strahl trifft mit 50° auf die Grenz­flä­che.

Aus­gangs­si­tu­a­ti­on

Eine sehr kurz­sich­ti­ge Kun­din möch­te von dir ihr Bril­len­glas mit der Brech­zahl 1,74 er­klärt haben, da sie merk­wür­di­ge Ringe wahr­nimmt beim seit­li­chen dar­auf schau­en. Er­klä­re ihr das Phä­no­men der Bre­chung, die hier statt­fin­det fach­ge­recht!

Amor­bach

Be­rech­nun­gen

Die Be­rech­nung der Win­kel bzw. der Brech­zah­len er­folgt über das

Snel­li­us´sche Bre­chungs­ge­setz:

1
Ein Licht­strahl mit 25° tritt von Luft in ein Bril­len­glas CR39. Be­rech­ne den Aus­falls­win­kel und den Ab­len­kungs­win­kel.
2
Ein Licht­strahl geht von einem Bril­len­glas CR39 in Luft über. Der Aus­falls­win­kel be­trägt 90°. Wie wird der Fall ge­nannt? Be­rech­ne den Ein­falls­win­kel.
3
Ein Licht­strahl geht von Luft in ein un­be­kann­tes Me­di­um über. Der Ein­tritts­win­kel be­trägt 35° und der Aus­falls­win­kel 30°. Wel­che Brech­zahl hat das un­be­kann­te Me­di­um?

Über­sicht

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