• So beten Christen
  • Patricia Schmidt
  • 21.03.2022
  • Religion
  • M (Mindeststandard)
  • 5, 6
  • Einzelarbeit
  • Arbeitsblatt
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Der Name "Christentum" leitet sich von Jesus Christus ab, der zentralen Person im christlichen Glauben.

Christen glauben, dass er Gottes Sohn ist.

Jesus war Jude. Er forderte die Menschen dazu auf, sich an die Zehn Gebote zu halten, in Frieden und Gerechtigkeit miteinander zu leben und vor allem auch in Nächstenliebe zu handeln, füreinander zu sorgen. Er selbst half vielen armen und kranken Menschen.

Jesus verkündete als Messias das Reich Gottes. Er sagte, dass mit ihm dieses Reich schon im Hier und Jetzt begonnen habe.

Christen glauben, dass Jesus Christus der Messias ist, der Retter. Sie glauben, dass er vom Tod auferstanden ist und dadurch alle Menschen von ihren Sünden befreit.

Juden und Muslime glauben das nicht.

1
Das glauben Christen: Apostolisches Glaubensbekenntnis
  • Nimm dir ein weißes Blatt.
  • Schreibe das Apostolische Glaubensbekenntnis darauf und gestalte das Blatt schön.
2
Lies dir das Glaubensbekenntnis nochmals aufmerksam durch. Was wird darin über Jesus erzählt?
Jesus Christus ist der Sohn Gottes.
Maria war eine Jungfrau, als sie Jesus geboren hat - sie hat ihn direkt von Gott durch den Heiligen Geist empfangen (das zeigt, wie besonders Jesus ist).

Jesus wurde von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt. Schließlich wurde er gekreuzigt, ist gestorben und begraben worden. Am dritten Tag danach ist er jedoch von den Toten auferstanden und wurde in den Himmel aufgenommen. Er ist bei Gott, seinem Vater.

Die Kirche ist das Gotteshaus der Christen. Meistens sind die Kirchengebäude in Richtung Osten bzw. in Richtung der aufgehenden Sonne ausgerichtet. Die Sonne gilt nämlich als Symbol der Auferstehung. Daher befindet sich der Altar einer Kirche meistens auf der Ostseite.

3
Füge hier ein Bild der Kirche aus deinem Wohnort ein.

Überprüfe mit einem Kompass: Befindet sich der Altar in deiner Kirche auch im Osten?

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Eine wichtige Aufgabe im kath. Gottesdienst haben neben dem Pfarrer auch die Ministranten. Erkläre: Was ist ein Ministrant?
ministrare ist lateinisch und heißt übersetzt: dienen. Ministranten sind also Diener in der Heiligen Messe.
Sie haben vielfältige Aufgaben: Brot und Wein zum Altar bringen, Leuchter tragen, mit den Schellen klingeln, Kollekte einsammeln, etc.

Ministranten gibt es nur in der katholischen Kirche. Um Ministrant zu werden, muss man seine Erstkommunion gefeiert haben. Das heißt, man kann ab der 3. Klasse dabei sein.
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An was wird in der Eucharistiefeier gedacht?
In der Eucharistiefeier denken die Christen an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern. Dort teilt er mit ihnen Brot und Wein und sagt: Das ist mein Leib, mein Blut.
Auch heute noch denken Christen, wenn sie das Brot (= die Hostie) bekommen: Jesus ist mitten unter uns.

In der katholischen Kirche ist die Kommunion ein Sakrament =
ein Zeichen der Nähe und Liebe Gottes.
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Welches ist der Ruhetag im Christentum und warum?
Der Ruhetag der Christen hängt mit dem Glauben an die Auferstehung zusammen:
Christen glauben, dass Jesus an einem Sonntag von den Toten auferstanden ist.
Daher ist Sonntag der Ruhetag der Christen, an dem sie gemeinsam im Gottesdienst zusammen feiern und an die Auferstehung denken.
Das Abendmahl, Leonardo Da Vinci
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Christen glauben: Jesus ist der Retter, der ...
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  • 1
    Das Gotteshaus der Christen nennt man ...
  • 2
    ministrare heißt ...
  • 3
    Mehrere Messdiener werden auch ... genannt
  • 4
    Die Mutter von Jesus heißt ...
  • 5
    Nach dem Fest der ... können katholische Kinder ab der 3. Klasse Messdiener werden
  • 6
    Jesus ist Gottes ...
  • 7
    Das Brot, in dem Jesus uns in der Eucharistiefeier nahe ist, heißt ...
  • 8
    Der Ruhetag der Christen ist der ...
  • 9
    Den Leiter des Gottesdienstes nennt man ...
  • 10
    Die meisten Gotteshäuser sind mit dem Altar in Richtung ... ausgerichtet
  • 11
    Am Sonntag feiern die Christen die ... Jesu von den Toten

In der Bibel kannst du die 10 Gebote nochmal nachlesen.

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Schau dir beide Videos an. Was erfährst du über die 10 Gebote?
  • Schreibe auf, woher die 10 Gebote kommen und was sie enthalten.
  • Wie fasst Jesus die 10 Gebote zusammen?
Gott hat die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Als sie durch die Wüste wanderten, rief Gott einen Mann namens Mose zu sich auf den Berg Sinai und gab ihm die 10 Gebote: Die Regeln, an die sich die Israeliten halten sollten. Die ersten drei Gebote Regeln die Beziehung von Gott und Mensch. Die weiteren Gebote bauen darauf auf und regeln das Zusammenleben der Menschen untereinander.

Jesus fasst die 10 Gebote in dem Doppelgebot der Liebe zusammen:
Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. (die Nächsten = Mitmenschen)
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Was sind für dich die wichtigsten Gebote für ein gutes Zusammenleben der Menschen?
Du kannst dich an den 10 Geboten orientieren, aber auch eigene Gebote nehmen.
Schreibe sie auf die Steintafeln.