• Rosa Fontana
  • Friedensschule Osnabrück
  • 19.04.2022
  • Deutsch
  • Lesen
  • R (Regelstandard)
  • 5
  • Arbeitsblatt
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Oma
Ja, das ist wirklich merkwürdig, dass dieser Argentinier die Single unbedingt haben will. Aber ihr sagt, dass er eigentlich ganz sympathisch war. Vielleicht könnten wir ihn einfach mal anrufen.
Fabio
Oma, da warten wir besser erst einmal. Vielleicht hat ja Luises Mutter mehr Informationen über diesen Hans Garcia. Aber, sag mal, mit den Tagebüchern ...
Tim
Ja, steht da etwas über Rosa Fontana?
Oma
Fabio, geh mal in die Küche und hol für euch Saft. Ich habe meinen Kaffee. Und dann erzähle ich euch, was ich über Rosa Fontana oder Rosemarie Fischer gefunden habe.
Regieanweisung
Oma Ilse hat in den Tagebüchern auch zwei Fotos mit Rosa gefunden. Auf dem ersten Foto ist sie zusammen mit ihrer besten Freundin Erika. Das Foto ist aus dem Sommer 1951. Da waren die beiden 17 Jahre alt.
Damals hat Rosa schon gesungen, in Cafés und manchmal auch in Klubs. Außerdem hat sie auch ein bisschen als Fotomodell gearbeitet.
Fabio
Hey, das Foto ist ja echt cool, oder?
Tim
Eh, ja. Was haben denn Rosas Eltern gesagt? Waren die einverstanden mit Rosas Job?
Regieanweisung
Rosas Eltern haben sich gefreut, dass sie so eine hübsche Tochter hatten und dass sie so gut singen konnte. Und immer wenn sie in Klubs gesungen hat, ist ihr Vater mitgegangen.
Regieanweisung
Rosa hatte auch einen Freund, Werner. Er war drei Jahre älter als Rosa und hat als Fotograf gearbeitet. Sie liebten sich sehr und wollten bald heiraten. Auch Rosas Eltern haben Werner sehr nett gefunden. Er hatte keine Eltern mehr und auch keine Geschwister und war oft bei Rosas Familie. Rosa war damals glücklich.
Und dann hat auch noch der Klubmanager gesagt, dass er mit Rosa eine Single mit dem Lied Blauer Mond machen will.
Fabio
Na, da war sie sicher sehr, sehr glücklich
Oma
Ja. Sie hat dann ein paar Tage später in einem Studio die Single gemacht. Und das wollten natürlich alle zusammen, die ganze Familie, feiern ... mit einem Bootsausflug auf dem Rhein. Aber dann, dann ...
Tim
Ich glaube, da ist jemand an der Tür. Soll ich aufmachen?
Oma
Och, ist es denn schon sieben? Das ist mein Arzt, er will unbedingt zweimal pro Woche sehen, wie es mir geht! Kommt doch morgen so um fünf wieder, dann erzähle ich euch die Geschichte weiter, die traurige Geschichte.