• Aufnahme in die Gemeinschaft
  • MNWeG
  • 22.03.2022
  • Religion
  • M (Mindeststandard)
  • 5, 6
  • Einzelarbeit
  • Arbeitsblatt
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1
Kreuze an: Welches Aufnahmeritual gehört zu welcher Religion?
Judentum
Christentum (katholisch)
Christentum (evangelisch)
Islam
Bar Mizwa / Bat Mizwa
Firmung
Brit Mila
Taufe
Erstkommunion
Konfirmation
Beschneidung
Schahada vor zwei Zeugen sprechen
2
Zu welchem Aufnahmeritual gehören die Bilder?
Taufe (Christentum)
Brit Mila (Judentum)
Bar Mizwa (Judentum)
3
Was ist die Brit Mila?
  • Aufnahmeritual jüdischer Mädchen
  • Aufnahmeritual jüdischer Jungen
  • Beschneidung jüdischer Jungen
4
Beschnitten werden ...
  • jüdische Jungen und Mädchen
  • jüdische und teils muslimische Jungen
  • nur muslimische Jungen
5
Katholische Christen feiern ...
  • Taufe, Konfirmation, Firmung
  • Taufe, Erstkommunion, Konfirmation
  • Taufe, Erstkommunion, Firmung
6
Jüdisch ist automatisch, wer ...
  • eine jüdische Mutter hat
  • jüdische Eltern hat
  • In Israel geboren wurde

Im Islam wird man grundsätzlich durch Geburt Muslim und in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Im Judentum und Christentum gibt es spezielle Aufnahmerituale.

7
Wie wird man Jude?
Erkläre, was eine Bar MItzwa ist und wie sie abläuft.
Jüdische Jungen werden mit 13 Jahren religionsmündig.
Sie sind dann vollwertiges Mitglied in der jüdischen Gemeinde und haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die Erwachsenen im Gottesdienst. Bar Mitzwa bedeutet Sohn der Pflicht.

An der Feier seiner Bar Mitzwa liest der jüdische Junge in der Synagoge zum ersten Mal vor allen anderen Juden im Gottesdienst einen hebräischen Text aus der Tora vor. Er trägt dazu auch zum ersten Mal die Gebetskleidung: Kippa, Tefillin (Gebetsriemen) und Tallit (Gebetsschal).

Auf diesen besonderen Tag wird er vom Rabbiner über mehrere Wochen / Monate hinweg vorbereitet.
8
Wie wird man Christ?
Wähle eines der beiden Videos (katholisch oder evangelisch) über die Taufe. Die Taufe ist in beiden Glaubensrichtungen gleich. Erkläre dann, was Taufe bedeutet.
Die Taufe läuft bei evangelischen und katholischen Christen gleich ab: Durch die Taufe werden Christen als neues Mitglied in ihre Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Die Taufe ist ein Sakrament - das heißt Zeichen der Verbundenheit mit Gott.

Auch Jesus wurde schon getauft. So, wie er dadurch Sohn Gottes ist, sind auch wir alle Kinder Gottes.
Das heißt: Gott ist immer bei uns.

Dem Kind wird bei der Taufe Weihwasser aus dem Taufbecken über die Stirn gegossen. Dann wird mit Chrisam-Öl von Pfarrer, Eltern und Taufpaten ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes gezeichnet. Stellvertretend für das Kind bekennen Eltern und Taufpaten ihren Glauben.
Vollendet wird diese Glaubenszugehörigkeit durch Firmung (katholisch) und Konfirmation (evangelisch) als Jugendliche.
9
Du hast schon einiges über die Aufnahme ins Christentum erfahren. Schaue dir zusätzlich beide Videos rechts an und erkläre die beiden
folgenden Begriffe genauer:
  • Konfirmation
  • Firmung
Konfirmation:
Die Konfirmation ist eine Feier der evangelischen Jugendlichen etwa im Alter von 14 Jahren. Mit der Konfirmation wird das Taufversprechen erneuert.
Bei der Taufe haben die Eltern für das Kind ihren Glauben bestätigt - schließlich kann man das als Baby noch nicht selbst.
Bei der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen selbst ihre Zugehörigkeit zur Kirche, sie sagen Ja zu ihrem Glauben und zur Verbundenheit mit Gott.

Firmung:
Die Firmung ist eine Feier der katholischen Jugendlichen mit etwa 15 Jahren. Das Wort Firmung kann man mit Bestärkung übersetzen: Sie ist also die Bestätigung der Taufe, also des Bundes mit Gott.
Wie auch bei der Taufe bekommen die Jugendlichen deshalb mit Öl ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.
Die Jugendlichen bestätigen so ihre Zugehörigkeit zur Kirche, sie sagen Ja zum Glauben und auch dazu, Verantwortung für sich, für andere und auch in der Glaubensgemeinschaft zu übernehmen.
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Entdeckst du Gemeinsamkeiten zwischen Konfirmation, Firmung und Bar Mizwa / Bat Mizwa?
Schreibe sie hier auf.
Diese Feste feiern Jugendliche in einem ähnlichen Alter (zwischen 13-15 Jahren).
Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Vorbereitungsunterricht: Jüdische Jugendliche werden im Lesen von hebräischen Texten aus der Tora unterrichtet, die katholischen Jugendlichen haben Firmunterricht, die evangelischen Konfirmationsunterricht zur Vorbereitung.
Die Jugendlichen werden durch dieses Fest vollwertiges Mitglied in ihrer Glaubensgemeinschaft. Sie bestätigen ihren Glauben an Gott.
Sie erklären sich darüber hinaus auch dazu bereit, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen: Juden z.B. durch das Lesen aus der Tora. Alle Jugendlichen sollen ihren Glauben leben und in Nächstenliebe handeln.