• Entstehung des Norddeutschen Tieflandes
  • MNWeG
  • 11.02.2022
  • Erdkunde
  • E (Expertenstandard)
  • 5, 6
  • Einzelarbeit
  • Information
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Blockbild Entstehung Norddeutsches Tiefland

Die Entstehung des Norddeutschen Tieflandes

Das Norddeutsche Tiefland ist während der letzten Eiszeiten entstanden. Damals breiteten sich große Gletscher aus dem Norden aus. Dabei werden Gesteinsschichten durch das große Gewicht des Gletschers abgetragen. Diese weiten, ebenen Flächen nennt man Grundmoräne. Das abgetragene Gestein wird vor dem Gletscher hergeschoben und bildet eine Endmoräne aus Geröll und Stein. Beim Abschmelzen der Gletscher entstanden große Flüsse, die Schmelzwasser mit viel Geröll, Steinen und Kies transportiert haben und so die Sanderflächen entstehen ließen. Aus den Ablagerungen auf den Sanderflächen wurde durch den Wind feiner, fruchtbarer Lössstaub ausgeblasen, der sich vor den Mittelgebirgen abgelagert hat. Heute befindet sich direkt im Anschluss an das Meer das Marschland. Es entstand durch Ablagerungen von Schlick auf der Grundmoräne und ist heute relativ fruchtbares Land. Im Bereich der ehemaligen Endmoräne und Sanderflächen sind heute Heidelandschaften zu finden. Die Heidelandschaften bestehen zu großen Teilen aus unfruchtbaren Böden, auf denen nur Heidekraut und andere ähnlich anspruchslose Pflanzen wachsen. An die Flusstäler schließen sich die Börden an, die aus dem angewehten Lössstaub entstanden sind. Die Börden besitzen die fruchtbarsten Böden, die wir heute in Deutschland haben.