• Generationen AES 9 | A |
  • MNWeG
  • 07.02.2024
  • AES
  • M (Mindeststandard), R (Regelstandard), E (Expertenstandard)
  • 9
  • Gelingensnachweis
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Min­dest­stan­dard

1
Was versteht man unter den verschiedenen Bedürfnissen?
4 / 4
  • Sozial
  • Körperlich
  • Seelisch
  • Geistig
  • Liebe, Anerkennung, Sicherheit, Zufriedenheit, Schutz,...
  • Schlaf, Essen, Bewegung, Ruhe, Körperausscheidungen,...
  • gebraucht werden, fit im Kopf sein, Neues lernen, Herausforderungen,...
  • geliebt werden, Freunde haben, Austausch mit anderen,...
2
Von wel­chem Mo­dell des Zu­sam­men­le­bens ist die Rede?
Trage die pas­sen­den Be­grif­fe in die Lü­cken ein.
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Seperation-Inklusion ..........Exklusion ....Integration

3
Nenne drei Bei­spie­le, wie die ver­schie­de­nen Men­schen in ihrem All­tag be­nach­tei­ligt wer­den kön­nen.
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Lösung3
1. Roll­stuhl­fah­rer, kön­nen nicht in alle Ge­bäu­de kom­men, vor allem wenn es Trep­pen gibt.

2. Mi­gran­ten, ver­ste­hen Do­ku­men­te nicht und kön­nen so nicht selbst­stän­dig leben (z.B. Ar­beits­amt, Arzt­be­su­che,...)

3. Frau­en, wer­den sel­te­ner in Füh­rungs­po­si­tio­nen ein­ge­setzt.

Roll­stuhl­fah­rer

Mi­gran­ten

Frau­en

4
Wel­che Aus­sa­gen zu Kon­flikt­lö­se­stra­te­gien tref­fen zu?
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stimmt
stimmt nicht
Beim Kampf wird der Kon­flikt meist nicht ge­löst.
Wenn man vom Kon­flikt flüch­tet, löst er sich meist von selbst auf.
Kon­flik­te kön­nen auch durch Ge­set­ze und Re­geln ge­löst wer­den. Die Strei­ten­den müs­sen sich dann an die Re­geln hal­ten.
Das Aus­han­deln ist keine sinn­vol­le Kon­flikt­lö­se­stra­te­gie.
5
Stell dir vor, du hät­test ein 4-​Jähriges Kind. Es ist trau­rig dar­über, dass es noch nicht al­lei­ne Fahr­rad­fah­ren kann.
Was könn­test du tun, um ein po­si­ti­ves Selbst­bild zu för­dern?
Nenne min­des­tens 2 Mög­lich­kei­ten.
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Lösung5
- Er­mun­tern, das schaffst du schon noch, nicht auf­ge­ben.
- Loben, das klappt doch schon ganz gut, nur wei­ter so.
- Be­kräf­ti­gen, komm ich helfe dir, ge­mein­sam schaf­fen wir das.
- In­ter­es­se zei­gen, ich schau es mir mal an, viel­leicht habe ich einen Tipp für dich.
6
Fülle den Lü­cken­text mit den pas­sen­den Be­grif­fe zu den Er­zie­hungs­sti­len aus.

2 / 2

Man un­ter­schei­det ver­schie­de­ne Er­zie­hungs­sti­le. Beim demokratischen Er­zie­hungs­stil hat das Kind viele Mög­lich­kei­ten mit­zu­spre­chen. Die El­tern be­rück­sich­ti­gen die In­ter­es­sen des Kin­des. Das hat den Vor­teil, dass die Kin­der Selbstvertrauen ler­nen. Beim autoritären Er­zie­hungs­stil be­stim­men die El­tern fast alles al­lei­ne. Sie geben dem Kind kaum Mög­lich­kei­ten mit­zu­be­stim­men. Wenn die Kin­der kaum Re­geln und Gren­zen ken­nen, spricht man von einem Laissez-​faire- Er­zie­hungs­stil.

Re­gel­stan­dard

7
Er­klä­re in ei­ge­nen Wor­ten, was der Un­ter­schied zwi­schen In­te­gra­ti­on und In­klu­si­on ist. Das Schau­bild auf der ers­ten Seite kann dir dabei hel­fen.
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Lösung7
Bei der In­te­gra­ti­on wer­den Men­schen, die an­ders sind, als Grup­pe in eine Ge­sell­schaft in­te­griert. Die Un­ter­schie­de blei­ben sicht­bar. Bei der In­klu­si­on wird die Grup­pe an sich bun­ter, es gibt keine Au­ßen­sei­ter mehr.
8
Wie verändern sich unsere Bedürfnisse im Laufe unseres Lebens? Bringe die Bedürfnisse in eine sinnvolle Reihenfolge.
(1-7)
/ 3½
  • 3
    Meine Familie nervt mich ziemlich. Ich möchte am liebsten in Ruhe gelassen werden und mein eigenes Ding machen.
  • 1
    Ich möchte am liebsten immer bei meiner Mama sein. Ich brauche sie für fast alles.
  • 5
    Ich mache mir Sorgen um meine Kinder. Mir ist es sehr wichtig, dass sie gesund und glücklich sind.
  • 4
    Ich möchte so langsam eigenverantwortlich leben, mein eigenes Geld verdienen und eine eigene Wohnung haben.
  • 6
    Mittlerweile ist mir meine Gesundheit sehr wichtig geworden. Es ist mein Bedürfnis, noch lange gesund und fit zu bleiben. Ich merke langsam, dass ich alt werde.
  • 2
    Ich lerne, mehr und mehr selbstständig zu werden. Ich möchte am liebsten alles alleine tun. Es klappt aber noch nicht so gut.
  • 7
    Ich möchte nicht alleine sein. Über jeden sozialen Kontakt bin ich sehr dankbar. Mittlerweile brauche ich auch für viele Dinge Hilfe.
9
Er­klä­re, was man unter dem Be­griff Trotz­pha­se ver­steht.
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Lösung9
Das Kind lernt mehr und mehr, dass es Dinge al­lei­ne tun kann. Es ver­langt nach mehr Ei­gen­stän­dig­keit. Es kann aber viele Dinge noch nicht so gut. Es schreit in die­ser Phase viel herum und ist eben trot­zig. El­tern brau­chen viel Ge­duld.
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Was für eine Ant­wort könn­test du Maria geben? Nehme Bezug auf ver­schie­de­ne Fä­hig­kei­ten, die sich im Alter ver­schlech­tern, ver­bes­sern und die gleich blei­ben. Schrei­be einen Text in gan­zen Sät­zen.
Nutze dafür ein extra Blatt.
/ 8½

Im Alter las­sen alle Fä­hig­kei­ten eines Men­schen nach. Ich finde daher, dass das Äl­ter­wer­den eine sehr trau­ri­ge Zeit ist.

Maria Ber­ger

Ex­per­ten­stan­dard

11
Be­schrei­be den Car­toon in gan­zen Sät­zen.
Wor­auf wird hier an­ge­spielt?
Er­läu­te­re die Vor- und Nach­tei­le von Gren­zen in der Er­zie­hung. Finde min­des­tens je­weils 3 Pro-​und 3 Contra-​Argumente. Nehme dabei Bezug auf die drei ver­schie­de­nen Er­zie­hungs­sti­le.
Schrei­be dazu einen Text in gan­zen Sät­zen auf einem extra Blatt.
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12
Er­klä­re, ob die­ses Freizeit-​Angebot in einem Mehrgenerationen-​Haus an­ge­bracht wäre. Gehe dabei auf die Be­dürf­nis­se von Kin­dern und von äl­te­ren Men­schen ein.
Be­grün­de deine Ant­wort mit min­des­tens 3 Ar­gu­men­ten.
Über­le­ge dir ein pas­sen­de­res Freizeit-​Angebot.
Schrei­be dazu einen Text auf einem extra Blatt.
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FREIZEIT-​ANGEBOT:



Heute Abend um 22 Uhr laute elek­tro­ni­sche Musik für Jung und Alt!

/ 45
O Be­stan­den in M (12 von 15 Punk­ten in M)
Datum/ Un­ter­schrift
O Be­stan­den in R (12 von 15 Punk­ten in R)
Note
O Be­stan­den in E (12 von 15 Punk­ten in E)
Lösung10
Nicht alle Fä­hig­kei­ten las­sen im Alter nach.
Nach­las­sen:
- Mus­kel­kraft, Seh­ver­mö­gen, Hör­sinn, Tast­sinn, Re­ak­ti­ons­ver­mö­gen, Kurz­zeit­ge­dächt­nis, Be­last­bar­keit, Ri­si­ko­be­reit­schaft.
Er­hal­ten blei­ben:
- All­ge­mein­wis­sen, Lang­zeit­ge­dächt­nis, Lern­fä­hig­keit, Auf­merksa­meit, Be­dürf­nis nach Nähe, Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit
Stei­ge­rung mög­lich:
- Ge­schick­lich­keit, Ur­teils­fä­hig­keit, sprach­li­che Ge­wand­heit, Team­fä­hig­keit, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Zu­ver­läs­sig­keit, po­si­ti­ve Ein­stel­lung zu Ar­beit

Lösung11
Be­schrei­bung da?
Zu­sam­men­hang er­kannt?

Vor­tei­le:
- das Kind macht was ich will
- es lernt, dass es noch an­de­re Sicht­wei­sen gibt
- Ge­fah­ren kön­nen be­sei­tigt wer­den
- Sie ler­nen, dass sie nicht immer im Mit­tel­punkt ste­hen
- es schont die Ner­ven der El­tern
-...

Nach­tei­le:
- Das Kind kann sich nicht selbst ent­fal­ten
- es merkt immer wie­der, dass es wo nicht wei­ter­kommt
- man muss auf die Ein­hal­tung der Gren­zen ach­ten.
- Krea­ti­vi­tät wird aus­ge­bremst

Bezug zu Er­zie­hungs­sti­len:
- Au­to­ri­tär, sehr enge Gren­zen, wenig Frei­raum für das Kind
- wird ein­ge­engt die Er­war­tung der El­tern

Laissez-​Faire
- kaum Gren­zen
- kann sich aus­to­ben
- ge­fähr­lich?
- seine ei­ge­nen Gren­zen ken­nen­ler­nen

De­mo­kra­tisch
- Gren­zen wer­den ab­ge­spro­chen
- es wird aus­dis­ku­tiert
- Kind kann viel­leicht be­grei­fen, wozu die Gren­zen gut sind...
Lösung12
Nein, es wäre nicht an­ge­bracht. Kin­der und Äl­te­re men­schen haben an­de­re Be­dürf­nis­se:

Kin­der:
- zu spät
- zu laut
- kön­nen nicht al­lei­ne teil­neh­men
- nicht ihr Interessen-​Gebiet
-...

Alt:
- zu laut
- zu spät
- haben ver­mut­lich an­de­ren Musik-​Geschmack

> dient nicht dazu, die ver­schie­de­nen Ge­ne­ra­tio­nen zu ver­bin­den

Bes­ser: ge­mein­sam Plätz­chen ba­cken, sin­gen, Brett-​Spiele spie­len...
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