• Generationen AES - HS 9
  • MNWeG
  • 12.05.2022
  • AES
  • 9
  • Zwischenprüfung
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1
Nenne jeweils zwei Beispiele für menschliche Bedürfnisse in den folgenden Bereichen:
4 / 4

körperliche Bedürfnisse

Lösung1
Körperlich: Schlafen, Essen, Ruhe, Bewegung
Seelisch: Liebe, Anerkennung, Zufriedenheit

seelische Bedürfnisse

soziale Bedürfnisse

geistige Bedürfnisse

2
Von welchem Modell des Zusammenlebens ist die Rede?
Trage die passenden Begriffe in die Lücken ein:

Inklusion, Integration, Exklusion, Seperation
2 / 2

Seperation-------Inklusion ..........Exklusion ....Integration

3
Erkläre in eigenen Worten was Chancengleichheit bedeutet.
/ 1½
Lösung3
...bedeutet, dass alle Menschen einer Gesellschaft die gleichen Möglichkeiten haben sollen, ihr Leben zu gestalten und sich zu entwickeln. Es ist Aufgabe des Staates, Benachteiligungen (Diskriminierungen) im öffentlichen Leben zu beseitigen.
4
Nenne ein Beispiel, wodurch die verschiedenen Menschen in ihrem Alltag benachteiligt werden könnten.
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Lösung4
1. Rollstuhlfahrer, können nicht in alle Gebäude kommen, vor allem wenn es Treppen gibt.

2. Migranten, verstehen Dokumente nicht und können so nicht selbstständig leben (z.B. Arbeitsamt, Arztbesuche,...)

3. Frauen, werden seltener in Führungspositionen eingesetzt.

Rollstuhlfahrer

Migranten

Frauen

5
Welche Aussagen zu Konfliktlösestrategien treffen zu?
2 / 2
stimmt
stimmt nicht
Beim Kampf wird der Konflikt meist nicht gelöst.
Wenn man vom Konflikt flüchtet, löst er sich meist von selbst auf.
Konflikte können auch durch Gesetze und Regeln gelöst werden. Die Streitenden müssen sich dann an die Regeln halten.
Das Aushandeln ist keine sinnvolle Konfliktlösestrategie.
6
Welche der 4 Konfliktlösestratien (siehe auch oben) ist deiner Meinung nach am besten? Begründe deine Meinung und zeige auf, was es für den Verlierer und den Sieger bedeutet.
3 / 3
Lösung6
Aushandeln
Aushandeln findet durch Gespräche
statt. Gemeinsam wird eine Lösung
gefunden. Ein unabhängier Dritter kann
helfen, eine Einigung zu finden (z.B. Streitschlichter). Die Konfliktgegner können gemeinsam eine Entscheidung fällen oder sich auf einen Kompromiss einigen.

1. Standpunkte klären - Interessen benennen - nicht unterbrechen
2. Nachfragen - Sichtweise des anderen verstehen
3. Lösungsangebote machen
4. Sich einigen - gemeinsame Lösung formulieren
7
Wie lernen Kinder?
3 / 3
  • Nachahmung

    1
  • Bekräftigung

    2
  • Einsicht
    3
  • 2
    Funktioniert über Lob und Tadel. Das Kind lernt, bestimmte Dinge zu tun und andere zu lassen, für die es Ärger bekommt.
  • 3
    Das Kind bekommt erklärt, warum es etwas falsch gemacht hat und ändert sein Verhalten, weil es etwas verstanden hat.
  • 1
    Sie beobachten und machen das dann auch. Sie schauen sich positives und negatives Verhalten ab.
8
Stell dir vor, du hättest ein 4-Jähriges Kind. Es ist traurig darüber, dass es noch nicht alleine Fahrradfahren kann.
Was könntest du tun, um ein positives Selbstbild zu fördern? Nenne 2 Möglichkeiten.
2 / 2
Lösung8
- Ermuntern, das schaffst du schon noch, nicht aufgeben.
- Loben, das klappt doch schon ganz gut, nur weiter so.
- Bekräftigen, komm ich helfe dir, gemeinsam schaffen wir das.
- Interesse zeigen, ich schau es mir mal an, vielleicht habe ich einen Tipp für dich.
9
Fülle den Lückentext mit den passenden Begriffe zu den Erziehungsstilen aus.

3 / 3

Man unterscheidet verschiedene Erziehungsstile. Beim demokratischen Erziehungsstil hat das Kind viele Möglichkeiten mitzusprechen. Die Eltern berücksichtigen die Interessen des Kindes. Das hat den Vorteil, dass die Kinder Selbstvertrauen lernen. Beim autoritären Erziehungsstil bestimmen die Eltern fast alles alleine. Sie geben dem Kind kaum Möglichkeiten mitzubestimmen. Wenn die Kinder kaum Regeln und Grenzen kennen, spricht man von einem Laissez-faire- Erziehungsstil. Hierbei wird das Kind auch vernachlässigt, weil es tun und lassen kann was es möchte und sich niemand kümmert.

10
Wie verändern sich unsere Bedürfnisse im Laufe unseres Lebens? Bringe die Bedürfnisse in eine sinnvolle Reihenfolge.
(1-7)
/ 3½
  • 3
    Meine Familie nervt mich ziemlich. Ich möchte am liebsten in Ruhe gelassen werden und mein eigenes Ding machen.
  • 1
    Ich möchte am liebsten immer bei meiner Mama sein. Ich brauche sie für fast alles.
  • 5
    Ich mache mir Sorgen um meine Kinder. Mir ist es sehr wichtig, dass sie gesund und glücklich sind.
  • 4
    Ich möchte so langsam eigenverantwortlich leben, mein eigenes Geld verdienen und eine eigene Wohnung haben.
  • 6
    Mittlerweile ist mir meine Gesundheit sehr wichtig geworden. Es ist mein Bedürfnis, noch lange gesund und fit zu bleiben. Ich merke langsam, dass ich alt werde.
  • 2
    Ich lerne, mehr und mehr selbstständig zu werden. Ich möchte am liebsten alles alleine tun. Es klappt aber noch nicht so gut.
  • 7
    Ich möchte nicht alleine sein. Über jeden sozialen Kontakt bin ich sehr dankbar. Mittlerweile brauche ich auch für viele Dinge Hilfe.

Im Alter lassen alle Fähigkeiten eines Menschen nach. Ich finde daher, dass das Älterwerden eine sehr traurige Zeit ist.

Maria Berger
11
Stimmt das?

Schreibe in ganzen Sätzen und nenne verschiedene Fähigkeiten, die sich im Alter
- verschlechtern
- verbessern
- und die gleich bleiben.
4 / 4
Lösung11
Nicht alle Fähigkeiten lassen im Alter nach.
Nachlassen:
- Muskelkraft, Sehvermögen, Hörsinn, Tastsinn, Reaktionsvermögen, Kurzzeitgedächtnis, Belastbarkeit, Risikobereitschaft.
Erhalten bleiben:
- Allgemeinwissen, Langzeitgedächtnis, Lernfähigkeit, Aufmerksameit, Bedürfnis nach Nähe, Konzentrationsfähigkeit
Steigerung möglich:
- Geschicklichkeit, Urteilsfähigkeit, sprachliche Gewandheit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, positive Einstellung zu Arbeit

12
Nenne je ein Beispiel, wie Kinder und ältere Menschen betreut werden können.
3 / 3

Private Betreuung

halb öffentliche Betreuung

Öffentliche Betreuung

Kind

Elternteil, Großeltern

Tagesmutter

Kinderkrippe, Kinder-
garten, Hort

Ältere Menschen

Familienmitglied, Pflege-
kraft

stundenweise, tageweise
in Betreuung

Pflegeheim, Tagesstätte

FREIZEIT-ANGEBOT:

Heute Abend um 22 Uhr Disco mit lauter elektronischer Musik für Jung und Alt!

13
Erkläre, ob dieses Freizeit-Angebot in einem Mehrgenerationen-Haus angebracht wäre. Nenne dabei auch je zwei Bedürfnisse von Kindern und von älteren Menschen.
4 / 4
Lösung13
Nein, es wäre nicht angebracht. Kinder und ältere Menschen haben andere Bedürfnisse:
Kinder:
- zu spät
- zu laut
- können nicht alleine teilnehmen
- nicht ihr Interessengebiet
-...
Alt:
- zu laut
- zu spät
- haben vermutlich anderen Musikgeschmack
--> dient nicht dazu, die verschiedenen Generationen zu verbinden
14
Denke dir ein Angebot aus, dass dem Ziel, Jung und Alt näher zu bringen, gerecht wird und beschreibe es knapp.
2 / 2
Lösung14
Besser: gemeinsam Plätzchen backen, singen, Brett-Spiele spielen...
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Note
Datum/ Unterschrift