• Gesetzeslage in Deutschland
  • MNWeG
  • 26.05.2021
  • AES
  • 10
  • Arbeitsblatt
Um die Lizenzinformationen zu sehen, klicken Sie bitte den gewünschten Inhalt an.
Health-Claims-Verordnung

Die Verordnung gilt seit 2007 in allen EU Staaten. Sie dient dem Schutz des Verbrauchers und soll ihn vor Irreführung schützen. Der Verbraucher soll in der Lage sein, sich eigen-verantwortlich um eine gesunde und ausgeglichene Ernährung zu kümmern. Lebensmittel dürfen nur noch nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben enthalten. Diese Claims müssen auf einer Liste stehen, der sogenannten Positivliste, die die EU erstellt hat. Erlaubt sind z.B. allgemeine Aussagen wie "Calcium ist wichtig für gesunde Knochen" oder Aus-sagen zur Verringerung eines Krankheitsrisikos wie "Calcium kann zur Verringerung des Osteoporose-Risikos beitragen". Es dürfen aber keine heilenden Versprechen gemacht werden wie "Hilft zur Linderung von Erkältungen". Für ernährungsbezogene Angaben muss das Lebensmittel einem vorgegebenen Nahrwertprofil entsprechen und kann dann Sätze wie "reich an Vitamin C" verwenden.

Wie man sieht hat die EU strenge Vorgaben für Gesundheitswerbung auf Lebensmittel und trotzdem bemängelt der Verbraucherschutz zu große Schlupflöcher und zu wenig Konsequenzen für Firmen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen.
Lies den Artikel unter dem QR Code.
1
Bewerte die Vergabe von Nahrungsergänzungsmitteln an Kinder.
2
Beurteile diese zwei Aussagen.

  • Zucker- und Fettbomben mit Gesundheitsversprechen





  • Kein Vitamin-C-Mangel in Deutschland
3
Setzt euch wieder in der Gruppe zusammen und diskutiert eure zuvor erfundenen Slogans. Sind sie gesetzlich erlaubt? Wie bewertest du allgemein die Regelungen in Deutschland.