• GN: Generationen AES 9 A
  • MNWeG
  • 20.09.2022
  • AES
  • M (Mindeststandard), R (Regelstandard), E (Expertenstandard)
  • 9
  • Gelingensnachweis
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Mindeststandard

1
Was versteht man unter den verschiedenen Bedürfnissen?
4 / 4
  • Sozial
    1
  • Körperlich
    2
  • Seelisch
    3
  • Geistig
    4
  • 3
    Liebe, Anerkennung, Sicherheit, Zufriedenheit, Schutz,...
  • 2
    Schlaf, Essen, Bewegung, Ruhe, Körperausscheidungen,...
  • 4
    gebraucht werden, fit im Kopf sein, Neues lernen, Herausforderungen,...
  • 1
    geliebt werden, Freunde haben, Austausch mit anderen,...
2
Von welchem Modell des Zusammenlebens ist die Rede?
Trage die passenden Begriffe in die Lücken ein.
2 / 2

Seperation-------Inklusion ..........Exklusion ....Integration

3
Nenne drei Beispiele, wie die verschiedenen Menschen in ihrem Alltag benachteiligt werden können.
3 / 3
Lösung3
1. Rollstuhlfahrer, können nicht in alle Gebäude kommen, vor allem wenn es Treppen gibt.

2. Migranten, verstehen Dokumente nicht und können so nicht selbstständig leben (z.B. Arbeitsamt, Arztbesuche,...)

3. Frauen, werden seltener in Führungspositionen eingesetzt.

Rollstuhlfahrer

Migranten

Frauen

4
Welche Aussagen zu Konfliktlösestrategien treffen zu?
2 / 2
stimmt
stimmt nicht
Beim Kampf wird der Konflikt meist nicht gelöst.
Wenn man vom Konflikt flüchtet, löst er sich meist von selbst auf.
Konflikte können auch durch Gesetze und Regeln gelöst werden. Die Streitenden müssen sich dann an die Regeln halten.
Das Aushandeln ist keine sinnvolle Konfliktlösestrategie.
5
Stell dir vor, du hättest ein 4-Jähriges Kind. Es ist traurig darüber, dass es noch nicht alleine Fahrradfahren kann.
Was könntest du tun, um ein positives Selbstbild zu fördern?
Nenne mindestens 2 Möglichkeiten.
2 / 2
Lösung5
- Ermuntern, das schaffst du schon noch, nicht aufgeben.
- Loben, das klappt doch schon ganz gut, nur weiter so.
- Bekräftigen, komm ich helfe dir, gemeinsam schaffen wir das.
- Interesse zeigen, ich schau es mir mal an, vielleicht habe ich einen Tipp für dich.
6
Fülle den Lückentext mit den passenden Begriffe zu den Erziehungsstilen aus.

2 / 2

Man unterscheidet verschiedene Erziehungsstile. Beim demokratischen Erziehungsstil hat das Kind viele Möglichkeiten mitzusprechen. Die Eltern berücksichtigen die Interessen des Kindes. Das hat den Vorteil, dass die Kinder Selbstvertrauen lernen. Beim autoritären Erziehungsstil bestimmen die Eltern fast alles alleine. Sie geben dem Kind kaum Möglichkeiten mitzubestimmen. Wenn die Kinder kaum Regeln und Grenzen kennen, spricht man von einem Laissez-faire- Erziehungsstil.

Regelstandard

7
Erkläre in eigenen Worten, was der Unterschied zwischen Integration und Inklusion ist. Das Schaubild auf der ersten Seite kann dir dabei helfen.
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Lösung7
Bei der Integration werden Menschen, die anders sind, als Gruppe in eine Gesellschaft integriert. Die Unterschiede bleiben sichtbar. Bei der Inklusion wird die Gruppe an sich bunter, es gibt keine Außenseiter mehr.
8
Wie verändern sich unsere Bedürfnisse im Laufe unseres Lebens? Bringe die Bedürfnisse in eine sinnvolle Reihenfolge.
(1-7)
/ 3½
  • 3
    Meine Familie nervt mich ziemlich. Ich möchte am liebsten in Ruhe gelassen werden und mein eigenes Ding machen.
  • 1
    Ich möchte am liebsten immer bei meiner Mama sein. Ich brauche sie für fast alles.
  • 5
    Ich mache mir Sorgen um meine Kinder. Mir ist es sehr wichtig, dass sie gesund und glücklich sind.
  • 4
    Ich möchte so langsam eigenverantwortlich leben, mein eigenes Geld verdienen und eine eigene Wohnung haben.
  • 6
    Mittlerweile ist mir meine Gesundheit sehr wichtig geworden. Es ist mein Bedürfnis, noch lange gesund und fit zu bleiben. Ich merke langsam, dass ich alt werde.
  • 2
    Ich lerne, mehr und mehr selbstständig zu werden. Ich möchte am liebsten alles alleine tun. Es klappt aber noch nicht so gut.
  • 7
    Ich möchte nicht alleine sein. Über jeden sozialen Kontakt bin ich sehr dankbar. Mittlerweile brauche ich auch für viele Dinge Hilfe.
9
Erkläre, was man unter dem Begriff Trotzphase versteht.
1 / 1
Lösung9
Das Kind lernt mehr und mehr, dass es Dinge alleine tun kann. Es verlangt nach mehr Eigenständigkeit. Es kann aber viele Dinge noch nicht so gut. Es schreit in dieser Phase viel herum und ist eben trotzig. Eltern brauchen viel Geduld.
10





Was für eine Antwort könntest du Maria geben? Nehme Bezug auf verschiedene Fähigkeiten, die sich im Alter verschlechtern, verbessern und die gleich bleiben. Schreibe einen Text in ganzen Sätzen.
Nutze dafür ein extra Blatt.
/ 8½

Im Alter lassen alle Fähigkeiten eines Menschen nach. Ich finde daher, dass das Älterwerden eine sehr traurige Zeit ist.

Maria Berger

Expertenstandard

11
Beschreibe den Cartoon in ganzen Sätzen.
Worauf wird hier angespielt?
Erläutere die Vor- und Nachteile von Grenzen in der Erziehung. Finde mindestens jeweils 3 Pro-und 3 Contra-Argumente. Nehme dabei Bezug auf die drei verschiedenen Erziehungsstile.
Schreibe dazu einen Text in ganzen Sätzen auf einem extra Blatt.
9 / 9
12
Erkläre, ob dieses Freizeit-Angebot in einem Mehrgenerationen-Haus angebracht wäre. Gehe dabei auf die Bedürfnisse von Kindern und von älteren Menschen ein.
Begründe deine Antwort mit mindestens 3 Argumenten.
Überlege dir ein passenderes Freizeit-Angebot.
Schreibe dazu einen Text auf einem extra Blatt.
6 / 6

FREIZEIT-ANGEBOT:

Heute Abend um 22 Uhr laute elektronische Musik für Jung und Alt!

/ 45
O Bestanden in M (12 von 15 Punkten in M)
Datum/ Unterschrift
O Bestanden in R (12 von 15 Punkten in R)
Note
O Bestanden in E (12 von 15 Punkten in E)
Lösung10
Nicht alle Fähigkeiten lassen im Alter nach.
Nachlassen:
- Muskelkraft, Sehvermögen, Hörsinn, Tastsinn, Reaktionsvermögen, Kurzzeitgedächtnis, Belastbarkeit, Risikobereitschaft.
Erhalten bleiben:
- Allgemeinwissen, Langzeitgedächtnis, Lernfähigkeit, Aufmerksameit, Bedürfnis nach Nähe, Konzentrationsfähigkeit
Steigerung möglich:
- Geschicklichkeit, Urteilsfähigkeit, sprachliche Gewandheit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, positive Einstellung zu Arbeit

Lösung11
Beschreibung da?
Zusammenhang erkannt?

Vorteile:
- das Kind macht was ich will
- es lernt, dass es noch andere Sichtweisen gibt
- Gefahren können beseitigt werden
- Sie lernen, dass sie nicht immer im Mittelpunkt stehen
- es schont die Nerven der Eltern
-...

Nachteile:
- Das Kind kann sich nicht selbst entfalten
- es merkt immer wieder, dass es wo nicht weiterkommt
- man muss auf die Einhaltung der Grenzen achten.
- Kreativität wird ausgebremst

Bezug zu Erziehungsstilen:
- Autoritär, sehr enge Grenzen, wenig Freiraum für das Kind
- wird eingeengt die Erwartung der Eltern

Laissez-Faire
- kaum Grenzen
- kann sich austoben
- gefährlich?
- seine eigenen Grenzen kennenlernen

Demokratisch
- Grenzen werden abgesprochen
- es wird ausdiskutiert
- Kind kann vielleicht begreifen, wozu die Grenzen gut sind...
Lösung12
Nein, es wäre nicht angebracht. Kinder und Ältere menschen haben andere Bedürfnisse:

Kinder:
- zu spät
- zu laut
- können nicht alleine teilnehmen
- nicht ihr Interessen-Gebiet
-...

Alt:
- zu laut
- zu spät
- haben vermutlich anderen Musik-Geschmack

--> dient nicht dazu, die verschiedenen Generationen zu verbinden

Besser: gemeinsam Plätzchen backen, singen, Brett-Spiele spielen...