• Holz behandeln
  • MNWeG
  • 21.01.2026
  • Arbeitsblatt
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Ober­flä­chen­be­hand­lung von Holz

Durch die Ober­flä­chen­be­hand­lung kann das Holz ge­schützt und die Farb­ge­bung be­ein­flusst wer­den.

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Ordne die In­for­ma­ti­o­nen den Bil­dern zu. Ver­bin­de mit Li­ni­en.

Eine na­tür­li­che Me­tho­de ist das Ölen. Die Ma­se­rung kommt schön zur Gel­tung, die Ober­flä­che glänzt, es bleibt at­mungs­ak­tiv und ist ge­sund­heit­lich meist un­be­denk­lich. Es muss re­gel­mä­ßig nach­be­han­delt wer­den und bie­tet nur be­grenz­ten Schutz gegen Krat­zer und Feuch­tig­keit.

Lacke ver­sie­geln die Ober­flä­che voll­stän­dig und bil­den meist eine ein­heit­li­che Farb­flä­che. Sie bie­ten einen hohen Schutz gegen Feuch­tig­keit, Ab­rieb und Schmutz. Al­ler­dings sind sie nicht na­tür­lich und at­mungs­ak­tiv. Zudem ist eine Aus­bes­se­rung bei Be­schä­di­gun­gen meist auf­wän­dig.

Eine Al­ter­na­ti­ve bie­tet die Lasur, die vor allem im Au­ßen­be­reich häu­fig zum Ein­satz kommt. Sie schützt das Holz und lässt die na­tür­li­che Struk­tur sicht­bar. La­su­ren bie­ten je­doch einen ge­rin­ge­ren Schutz als Lacke und müs­sen re­gel­mä­ßig er­neu­ert wer­den.

Schließ­lich gibt es noch das Bei­zen, das in ers­ter Linie der Farb­ge­stal­tung dient. Dabei bleibt die Ma­se­rung er­hal­ten, es ent­steht je­doch kein Schutz. Die­ser muss durch eine wei­te­re Be­hand­lung, etwa mit Lack oder Öl, er­gänzt wer­den. Bei­zen er­for­dert Sorg­falt, da un­ter­schied­lich sau­gen­de Stel­len im Holz zu Fle­cken füh­ren kön­nen.

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Bevor du mit dem Ölen be­gin­nen kannst, muss das Holz
vor­be­rei­tet sein. Brin­ge die Schrit­te in die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge.

(1-11)
  • Das Holz wird nun ca. 10 Stun­den trock­nen ge­las­sen.
  • Das Öl zu­letzt wie­der gut und luft­dicht ver­schlie­ßen. Falls der De­ckel klemmt, nimm einen Ham­mer und klopf ihn vor­sich­tig drauf.
  • Das Holz muss gut ge­schlif­fen wer­den. Es dür­fen keine Leim­res­te etc. mehr auf der Ober­flä­che sein.
  • An­schlie­ßend wer­den die auf­ge­stell­ten Fa­sern von Hand mit einem Schleif­pa­pier ab­ge­schlif­fen.
  • Die Über­stän­de des Öls wer­den mit einem klei­nen Lap­pen aus Lein­tuch ab­ge­zo­gen, damit es nicht klebt.
  • Der Öl­topf wird mit dem Schrau­ben­zie­her vor­sich­tig ge­öff­net.
  • Mit z.B. einem Pin­sel wird eine dünne Öl­schicht auf das Holz in Fa­ser­rich­tung auf­ge­tra­gen.
  • Die Ober­flä­che muss sehr gut ge­säu­bert wer­den, sie muss staub­frei sein.
  • Das Öl wird zum zwei­ten Mal auf­ge­tra­gen und wie­der ca. 10 Stun­den ein­wir­ken ge­las­sen.
  • Der In­halt wird mit z.B. mit einem Holz­stab gut um­rührt, bis eine ein­heit­li­che Masse ent­steht.
  • Da sich das Öl ent­zün­den kann, muss der Pin­sel gut aus­ge­wa­schen und der Lap­pen sorg­fäl­tig aus­ge­brei­tet wer­den.
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