• PRÜFUNG: GENERATIONEN
  • MNWeG
  • 12.05.2022
  • AES
  • 9
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Körperlich

Schlafen

Essen

Ruhe

Bewegung

Sozial

Freunde

Familie

geliebt werden

Austausch mit anderen

Bedürfnisse

Unter Bedürfnis versteht man in der Alltagssprache Verlangen, Wünsche oder Ansprüche. Es geht meist um Lebensnotwendiges.

Geistig

Herausforderungen

gebraucht werden

fit im Kopf sein

Neues lernen

Seelisch

Liebe

Anerkennung

Zufriedenheit

Schutz

Integration

Exklusion

Eine Gruppe wird aufgrund bestimmter Merkmale ausgeschlossen.

Integration

Eine Gruppe wird in eine andere Gruppe integriert, bleibt aber als Gruppe bestehen.

Inklusion

Die Gruppen lösen sich auf und werden eine gemeinsame Gruppe.

Seperation

Eine Gruppe wird ausgeschlossen.

Chancengleichheit

...bedeutet, dass alle Menschen einer Gesellschaft die gleichen Möglichkeiten haben sollen, ihr Leben zu gestalten und sich zu entwickeln. Es ist Aufgabe des Staates, Benachteiligungen (Diskriminierungen) im öffentlichen Leben zu beseitigen.

Im Grundgesetz heißt es, dass niemand „wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden“ darf. Und: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3 GG Abs. 3)

Umgang mit Konflikten

Flucht

Einer oder sogar beide verlassen

das Geschehen, ohne dass eine

Lösung gefunden wurde.

Beide Konfliktparteien haben ihre Lösung nicht durchgesetzt. Sie können aggressiv, traurig oder unzufrieden sein. Auch hier ist der Konflikt in seiner Ursache nicht gelöst.

Kampf

Ein Kampf findet körperlich statt.

Der Gegner wird vernichtet oder

gezwungen, sich zu unterwerfen. Der Sieger fühlt sich gut. Der Verlierer kann sich gedemütigt oder ohnmächtig fühlen. Der Konflikt ist in seiner Ursache nicht gelöst.

Gesetze /Regeln

...bilden hier die Grundlage.

Der Konflikt wird durch

einen unabhängigen Dritten gelöst. Das kann zum Beispiel ein Richter sein. Die Streitenden müssen sich an die festgelegten Regeln halten. Es kann hier Verlierer und Sieger geben. Die eigentliche Ursache kann aber weiterhin ein Problem darstellen.

Aushandeln

Aushandeln findet durch Gespräche

statt. Gemeinsam wird eine Lösung

gefunden. Ein unabhängiger Dritter kann

helfen, eine Einigung zu finden (z.B. Streitschlichter). Die Konfliktgegner können gemeinsam eine Entscheidung fällen oder sich auf einen Kompromiss einigen.

Standpunkte klären - Interessen benennen - nicht unterbrechen
2. Nachfragen - Sichtweise des anderen verstehen

3. Lösungsangebote machen

4. Sich einigen - gemeinsame Lösung formulieren

Kinder lernen durch...

EINSICHT

Die eigene Verhaltensweise wird geändert, weil man etwas verstanden hat. Man muss dazu Zusammenhänge erkennen und bewerten können.

BEKRÄFTIGUNG

Lob und Beschimpfung spielen eine wichtige Rolle. Das Kind lernt, bestimmte Dinge zu tun und andere zu vermeiden.

NACHAHMUNG

Erst wird beobachtet, und dann nachgeahmt. So kann positives wie auch negatives Verhalten erlernt werden.

Selbstbilder

positive Verstärker

Bestätigung, Lob, Ermunterung, Belohnung

negative Verstärker

Liebesentzug Blamieren Drohen

positives Selbstbild

Ich bin gut wie ich bin.

Ich darf Fehler machen.

Ich traue mich, etwas Neues zu probieren.

negatives Selbstbild

Ich bin dumm.

Niemand liebt mich.

Ich traue mich nicht.

Erziehungsstile

Demokratisch

Kind darf viel mitentscheiden.

Eltern respektieren Wünsche des Kindes.

Viel Wärme und Zuneigung.

Klare Regeln.

Autoritär

Kind darf nicht mitentscheiden.

Eltern respektieren Wünsche des Kindes nicht.

Wenig Wärme und Zuneigung.

Klare Regeln.

Laissez-Faire

Kind darf tun und lassen, was es will.

Die Eltern greifen nur selten ein.

Wenig Wärme und Zuneigung.

Es gibt keine Regeln.

Leben im Alter

9 Tipps fürs Leben von älteren Menschen

1. nimm nicht alles persönlich
2. bleib niemals stehen
3. Arbeit geht nicht vor der Familie
4. deine innere Einstellung und Haltung ist alles entscheidend
5. halte nicht zu sehr an materiellen Dingen fest
6. achte auf deine Gesundheit
7. Eifersucht ist Gift
8. behandle andere gut
9. das Leben ist nicht so ernst wie man glaubt - entspann dich

  • Die Ausschläge zwischen emotionalen Polen werden kleiner, also zwischen himmelhoch jauchzend und tief betrübt.
  • Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale der Personen verstärken sich.
  • Abschirmendes, zögerndes Verhalten nimmt eher zu, aus sich herausgehendes, offenes Verhalten nimmt eher ab.

Fähigkeiten

Steigerung möglich

weitgehende Erhaltung

häufige Veränderungen

körperliche

Geschicklichkeit

Widerstandsfähigkeit bei Dauerbelastung

Muskelkraft, Hör-/Sehvermögen

geistige

Urteilsfähigkeit,
Ausdrucksvermögen,
positive Einstellung zur Arbeit

Allgemeinwissen,
Langzeitgedächtnis,
Lernfähigkeit

geistige Beweglichkeit,
Reaktionsvermögen,
Kurzzeitgedächtnis

psychische

Kommunikationsfähigkeit,
Beständigkeit

Aufmerksamkeit, Widerstands-/ Konzentrationsfähigkeit

psychische Belastbarkeit,
Risikobereitschaft

soziale

teamfähig, Zuverlässigkeit,
Verantwortungsbewusstsein

Bedürfnis nach Nähe

Betreuung

Kinder und ältere Menschen sind nur eingeschränkt in der Lage, sich um sich selbst zu kümmern. Sie brauchen Hilfe und Betreuung von anderen. Eine gute Lösung ist oft schwierig. Verschiedene Faktoren müssen berücksichtigt werden.

Die private Lösung

Die halb öffentliche Lösung

Die öffentliche Lösung

Kinder

Betreuung durch Elternteil, Großeltern oder Familien teilen es sich auf

Betreuung von Tagesmutter oder manche Tage in einer Betreuungseinrichtung

- Kinderkrippe
- Kindergarten
- Hort

Ältere Menschen

Betreuung durch Familienmitglied oder Einstellung einer Pflegekraft

werden stunden- oder tageweise in eine Betreuungseinrichtung gebracht

- Pflegeheim
- Tagespflege oder Tagesstätte
- Begegnungsstätte

Mehrgenerationen

Oft arbeiten beide Elternteile. Junge Kinder brauchen viel Ansprache, die Großeltern erziehen mit, bringen den Kindern etwas bei. Junge Eltern sind oft auf sich alleine gestellt und brauchen auch mal eine Auszeit. Viele ältere Menschen führen ein abgeschiedenes und einsames Leben. Fazit: die Gesellschaft braucht junge und alte Menschen, die ihre Fähigkeiten mit einbringen - nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf.“