• Warum wir konsumieren
  • MNWeG
  • 29.03.2021
  • AES
  • 10
  • Arbeitsblatt
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1
Benenne die Produktionsschritte der Wertschöpfungskette.

1. Gewinnung

2. Produktion

3. Vertrieb

4. Konsum

5. Entsorgung

2
Bewerte die Probleme bei der Rohstoffgewinnung, der Produktion und der Entsorgung.
wahr
falsch
Der Einsatz von Schadstoffen wirkt sich auf den Konsumenten und den Arbeiter aus.
Fischbestände werden nicht überfischt.
80% der ursprünglichen Waldbestände gibt es nicht mehr.
1/3 der Rohstoffe wurden bereits verbraucht.
Bei der Rohstoffgewinnung wird auf Naturschutz geachtet.
Ärmere Länder werden von den Industrieländern gut behandelt.
Das Trinkwasser auf der Welt wird fair geteilt.
Nicht nur die Natur, auch der Mensch wird ausgebeutet.
Wir erzeugen mehrere kg Abfall pro Tag.
Bei der Müllverbrennung werden kaum Giftstoffe freigesetzt.
Wir exportieren einen Teil unseres Mülls ins Ausland.
3
Erläutere die Aussage Wir bezahlen nicht für das, was wir kaufen! anhand der Wertschöpfungskette.
Lösung3
Die Kosten für Herstellung, Transport, Material und Arbeitskraft werden nicht durch den Kaufpreis gedeckt. Den eigentlichen Preis bezahlen die Menschen, die vor Ort leben und deren Bodenschätze ausgeschöpft werden, die Krankheiten bekommen wie Asthma und Krebs und Kinder, die nicht in die Schule gehen, da sie arbeiten gehen.
4
Warum kaufen wir immer mehr?
  • wir haben zu viel Zeit
  • wir messen unseren Wert im Konsum
  • wir sehen uns als Konsumenten
  • wir brauchen alles
5
Was ist der Zweck der Wirtschaft?
  • Konsumenten zum Kaufen zu bewegen
  • Wohltätigkeit
  • für möglichst viel Klarheit zu sorgen
  • mehr Konsumgüter zu produzieren
6
Erkläre den Begriff: Kalkulierter Wertverlust.
Lösung6
Dinge werden möglichst kurzlebig gemacht, damit sie schnell ersetzt werden müssen. Dies geschieht auch bei technischen Geräten. Außerdem haben neuere Versionen oft abgeänderte Bauweisen, sodass Teile nicht einfach austauschbar sind und man gleich ein komplett neues Gerät kaufen muss. Dabei wird versucht, das Vertrauen des Verbrauchers nicht zu verlieren, damit er den Hersteller nicht wechselt.
7
Erkläre den Begriff: Gefühlter Wertverlust.
Lösung7
Wir werfen Dinge weg, obwohl sie noch funktionieren. Das Produktdesign wird regelmäßig geändert, damit man weiß, wer in letzter Zeit was gekauft hat und wer nicht. Da wir über unseren Konsum zeigen, wer wir sind, ist uns das unangenehm. Auch die Gesellschaft misst unseren Wert daran, ob wir etwas zum Konsum beitragen. Die Werbung versucht uns unglücklich zu machen, damit wir mehr kaufen. Die Zufriedenheit steigt dabei aber nicht.
8
Zeichne den Teufelskreis des Konsumenten auf und beschrifte ihn.

Lösung8
Wir gehen arbeiten und fühlen uns am Abend müde. Wir sehen die Werbung und merken, dass wir die Sachen nicht haben oder anders sind als dort dargestellt und fühlen uns schlecht. Um uns wieder gut zu fühlen, gehen wir einkaufen. Damit wir mehr Geld dafür haben, gehen wir mehr arbeiten, weshalb wir noch erschöpfter sind und uns noch schlechter fühlen, weshalb wir noch mehr konsumieren wollen etc.
9
Wie könnte man dem Teufelskreis entrinnen? Mach dir Notizen und diskutiere im Plenum.
Lösung9
Die einzigste Möglichkeit aus diesem Kreis auszubrechen ist, weniger zu konsumieren. Man bräuchte dann auch weniger Geld und müsste somit auch weniger arbeiten. Vermutlich wäre man dann auch nicht so kaputt und würde sich besser fühlen. Außerdem könnte man sich bei jedem Schritt der Wertschöpfungskette für Nachhaltigkeit und Fairness einsetzen.