Es war einmal ein armes frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da ging das Kind hinaus in den Wald. Dort begegnete ihm eine alte Frau, die kannte seinen Jammer (seine Verzweiflung) schon und schenkte ihm ein Töpfchen, zu dem sollte es sagen “Töpfchen, koche.” So kochte es guten süßen Hirsebrei, und wenn es sagte “Töpfchen, steh!”, so hörte es wieder auf zu kochen. Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter Heim, und nun waren sie ihrer Armut und ihres Hungers ledig (befreit) und aßen süßen Brei so oft sie wollten.
Einmal war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter “Töpfchen, koche.” Da kochte es, und sie aß sich satt; nun wollte sie, dass das
Töpfchen wieder aufhören sollte, aber sie wusste das Wort nicht. Also kochte es weiter und der Brei stieg über den Rand hinaus. Es kochte die Küche und das ganze Haus voll, und das zweite Haus und dann die Straße, als wollte es die ganze Welt satt machen.
Endlich, wie nur noch ein einziges Haus übrig war, da kam das Kind Heim und sprach nur “Töpfchen, steh.” Da hörte es auf zu kochen; und wer wieder in die Stadt wollte, der musste sich durchessen.
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a)Schreibe vier Merkmale auf!
b) Finde zu jedem Merkmal ein Beispiel aus dem Text!
Merkmal
Beispiel aus dem Text
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Das Mädchen:
Die Mutter:
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a) Wer schenkt dem Mädchen den Topf?
b) Warum hat das Mädchen den Topf geschenkt bekommen?
c) Was muss man sagen, damit der Topf mit dem Kochen beginnt?
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e) Wer bringt den Topf schließlich zum Stillstand?
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