• LJ Sagen - Einstieg und Vorwissen *plus
  • Ortmann
  • 03.04.2022
  • Deutsch
  • Textsorten
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Vorwissen

Sagen sind Erzählungen über Helden und Götter, es gibt sie in vielen Kulturkreisen. Sie wurden mündlich weitergegeben und später aufgeschrieben.

1
Sieh dir die verschiedenen Sagensammlungen an und nenne die Regionen, aus denen die Sagen stammen.
2
Kennst du noch weitere Sagen oder Sagensammlungen? Was weißt du darüber hinaus über Sagen? Notiere.

Deine erste Sage - Das Trojanische Pferd

Die Griechen kämpften gegen die Trojaner 10 Jahre lang, bis eines Tages ein Grieche sagte, dass der Trojanische Krieg nicht so viele Opfer bringen dürfe. Daraufhin sagte Odysseus: Ja, lasst uns den Krieg beenden, aber mit einem Sieg. Und wie sollen wir das machen?, riefen die Griechen. Mit einer List!, antwortete Odysseus.
Daraufhin bauten die Griechen das Trojanische Pferd. Es war so groß, dass 30 Krieger in seinem Bauch Platz hatten. Der Plan war, dass die Trojaner das Pferd in ihre Stadt bringen und damit die Krieger der Griechen hinter ihre Mauern lassen.
Als das Pferd fertig war, stiegen Odysseus und seine Männer heimlich bei Nacht in den Bauch des Pferdes. Dann warteten sie.


Als die Trojaner am Morgen auf das griechische Heerlager hinunterschauten, trauten sie ihren Augen nicht. Die Truppen waren abgezogen. Niemand war da, nur das Holzpferd. Alle wollten sofort das Pferd hereinholen, aber da trat Laokoon hervor. Ihr Dummköpfe!, rief Laokoon, Traut niemals einem Griechen, auch wenn er Geschenke hinterlässt! Ein paar begannen schon zu zweifeln, ob der Priester nicht doch Recht hätte, aber da krochen plötzlich zwei Schlangen aus dem Meer und erwürgten Laokoon. Da wussten die Trojaner, das ist ein Gottesurteil. So legten sie Rollen unter das Pferd und schoben es herein.


Ihr öffnet den Feinden die Tore!, rief Kassandra, die Tochter des Königs Priamos. Die Trojaner waren aber so betrunken, dass sie nicht auf Kassandra hörten. So nahm das Unglück seinen Lauf.

An diesem Tag feierte ganz Troja den Sieg über die Griechen. Überall wurde getrunken und gegessen bis spät in die Nacht. Und dann schliefen alle Trojaner tief und fest und keiner konnte sie mehr aufwecken. Da war der Moment gekommen, Odysseus und seine Männer stiegen aus dem Bauch des Pferdes. Sie öffneten den anderen Griechen die Tore. Alle stürmten in die Stadt und es wurde grausam gekämpft, viele Menschen starben, am Ende auch König Priamos.


So war der Krieg gewonnen und die Griechen zogen als Sieger nach Hause.





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Die Griechen kämpften gegen die Trojaner 10 Jahre lang, bis eines Tages ein Grieche sagte, dass der Trojanische Krieg nicht so viele Opfer bringen dürfe. Daraufhin sagte Odysseus: Ja, lasst uns den Krieg beenden, aber mit einem Sieg. Und wie sollen wir das machen?, riefen die Griechen. Mit einer List!, antwortete Odysseus.
Daraufhin bauten die Griechen das Trojanische Pferd. Es war so groß, dass 30 Krieger in seinem Bauch Platz hatten. Der Plan war, dass die Trojaner das Pferd in ihre Stadt bringen und damit die Krieger der Griechen hinter ihre Mauern lassen.
Als das Pferd fertig war, stiegen Odysseus und seine Männer heimlich bei Nacht in den Bauch des Pferdes. Dann warteten sie.


Als die Trojaner am Morgen auf das griechische Heerlager hinunterschauten, trauten sie ihren Augen nicht. Die Truppen waren abgezogen. Niemand war da, nur das Holzpferd. Alle wollten sofort das Pferd hereinholen, aber da trat Laokoon hervor. Ihr Dummköpfe!, rief Laokoon, Traut niemals einem Griechen, auch wenn er Geschenke hinterlässt! Ein paar begannen schon zu zweifeln, ob der Priester nicht doch Recht hätte, aber da krochen plötzlich zwei Schlangen aus dem Meer und erwürgten Laokoon. Da wussten die Trojaner, das ist ein Gottesurteil. So legten sie Rollen unter das Pferd und schoben es herein.


Ihr öffnet den Feinden die Tore!, rief Kassandra, die Tochter des Königs Priamos. Die Trojaner waren aber so betrunken, dass sie nicht auf Kassandra hörten. So nahm das Unglück seinen Lauf.

An diesem Tag feierte ganz Troja den Sieg über die Griechen. Überall wurde getrunken und gegessen bis spät in die Nacht. Und dann schliefen alle Trojaner tief und fest und keiner konnte sie mehr aufwecken. Da war der Moment gekommen, Odysseus und seine Männer stiegen aus dem Bauch des Pferdes. Sie öffneten den anderen Griechen die Tore. Alle stürmten in die Stadt und es wurde grausam gekämpft, viele Menschen starben, am Ende auch König Priamos.


So war der Krieg gewonnen und die Griechen zogen als Sieger nach Hause.

1
Lies die Sage.
2
  • Erkläre die unterstrichenen Wörter.
  • Markiere Wörter, deren Bedeutung dir nicht klar ist, und finde heraus, was sie bedeuten. Notiere deine Ergebnisse im Heft.
3
Beantworte die W-Fragen.

W-Fragen

Antworten

Wer sind die wichtigsten Personen?

Welche zwei Völker sind im Streit?

Wann spielt die Geschichte?

Wo handelt die Geschichte?

Wie verhalten sich die Griechen?

Warum gelingt ihnen der Sieg?

Welche Folgen hat das für die beiden

4
Schreibe eine Zusammenfassung der Sage, indem du die Lücken füllst!
30 Männer
1x
Griechen
2x
Holz
1x
List
1x
Männer
1x
Pferd
2x
Trojaner
1x
zehn Jahren
1x
  • In der Sage das Trojanische Pferd geht es darum, wie die Griechen die Trojaner durch eine List besiegen.
    Die Griechen versuchten schon seit zehn Jahren, die Stadt Troja einzunehmen. Damit nicht noch mehr Menschen sterben, wollten sie den Krieg durch einen Trick gewinnen. Sie bauten aus Holz ein Pferd, in dem sich 30 Männer verstecken konnten.
    Die Trojaner dachten, das Pferd sei ein Geschenk und die Griechen hätten aufgegeben; sie feierten ihren Sieg.
    Aber nachts stiegen die Männer aus dem Pferd und ließen die anderen Krieger in die Stadt.
    So gewannen am Ende die Griechen den Kampf um die Stadt Troja.
5
Überlege, was an der Sage wahr und was erfunden sein könnte und schreibe auf.