• LaTeX-Ausdrücke für das Fach Mathematik
  • MNW-Publisher
  • 18.03.2026
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Wir ak­tu­a­li­sie­ren diese Art von Do­ku­men­ten in un­re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den. Schau­en Sie also ab und an vor­bei. 🙂

Ta­bel­len für im Fach Ma­the­ma­tik

Um ma­the­ma­ti­sche und che­mi­sche For­meln auf Ihrem Ar­beits­blatt zu ge­ne­rie­ren, nutzt unser Edi­tor LaTeX (ge­spro­chen "La­tech"). Die Nut­zung von LaTeX-​Ausdrücken be­nö­tigt eine mit dem Kom­ple­xi­täts­grad der Ziel­aus­drü­cke ge­stei­ger­te Vor­kennt­nis. Ein­fa­che Aus­drü­cke kön­nen leich­ter ge­ne­riert wer­den, ver­schach­tel­te Aus­drü­cke sind ggf. schwie­ri­ger zu ent­wi­ckeln.



Um Ihnen die Er­schlie­ßung zu ver­ein­fa­chen (bis wir eine vi­su­el­le Ober­flä­che für LaTeX be­reit­stel­len), nut­zen Sie die fol­gen­den Ta­bel­len. Sie zei­gen ver­schie­de­ne und re­gel­mä­ßig ver­wen­de­te Aus­drü­cke für das Fach Ma­the­ma­tik.



Arith­me­tik

Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis sind die Sym­bo­le je­weils in einen kur­zen Term ein­ge­bet­tet.

Re­chen­zei­chen

Interpretation

und werden addiert

a + b

wird von subtrahiert

a - b

und werden multipliziert

a \cdot b

und werden multipliziert

a \times b

wird durch dividiert

a : b

wird durch dividiert

a / b

wird durch dividiert

a \div b

wird durch dividiert

\frac{a}{b}

plus oder minus

\pm a

minus oder plus

\mp a

Rechenzeichen

TIPP: Über­neh­men Sie die Ta­bel­len je­weils in Ihre Fa­vo­ri­ten, indem Sie auf das Stern­chen am Bau­stein kli­cken und rufen Sie sie über die Fa­vo­ri­ten­su­che je­der­zeit auf.

Ver­gleichs­zei­chen

Interpretation

ist kleiner als

a < b

ist größer als

a > b

ist kleiner als oder gleich

a \leq b

a \le b

ist kleiner als oder gleich

a \leqq b

ist größer als oder gleich

a \geq b

a \ge b

ist größer als oder gleich

a \geqq b

ist viel kleiner als

a \ll b

ist viel größer als

a \gg b

Vergleichszeichen

Teil­bar­keit

Interpretation

teilt

a \mid b

teilt nicht

a \nmid b

und sind teilerfremd

a \perp b

und sind kongruent modulo

a \equiv b \text{ mod } m

Teilbarkeit

In­ter­val­le

Interpretation

abgeschlossenes Intervall zwischen und

[a, b]

offenes Intervall zwischen und

(a, b)

offenes Intervall zwischen und

]a, b[

Intervalle

In ana­lo­ger Weise wer­den halb­of­fe­ne In­ter­val­le ge­schrie­ben.

Dar­stel­lung von Brü­chen

Brü­che wer­den durch den Be­fehl \frac{Zäh­ler}{Nen­ner} er­zeugt. Zäh­ler und Nen­ner wer­den dabei in das erste bzw. zwei­te Paar ge­schweif­ter Klam­mern ge­schrie­ben. Leer­zei­chen zwi­schen Klam­mern und Zif­fern/Buch­sta­ben spie­len keine Rolle. Be­stehen Zäh­ler und Nen­ner je­weils nur aus einem Zei­chen, kön­nen die ge­schweif­ten Klam­mern weg­ge­las­sen wer­den (d.h. an­statt \frac{a}{b} kann auch \frac a b ge­schrie­ben wer­den). In der fol­gen­den Ta­bel­le fin­den Sie ei­ni­ge Bei­spie­le:

\frac 7 8

\frac{3x}{7y+2}

\frac{ a+b } {

c - \frac{b}{d}

}

\frac{1} {

\frac{a}{b} + \frac{c}{d} }

Gemeine Brüche

Gleich­heits­zei­chen

Interpretation

ist gleich

a = b

ist nicht gleich

a \neq b

ist identisch mit

a \equiv b

ist ungefähr gleich

a \approx b

ist proportional zu

a \sim b

ist proportional zu

a \propto b

entspricht

a \, \hat{=} \, b

Gleichheitszeichen

Ele­men­ta­re Funk­ti­o­nen

Interpretation

Betrag von

\vert x \vert

| x |

größte ganze Zahl kleiner oder gleich

( abgerundet)

\lfloor x \rfloor

kleinste ganze Zahl größer oder gleich

( aufgerundet)

\lceil x \rceil

Wurzel aus

\sqrt{x}

-te Wurzel aus

\sqrt[n]{x}

x hoch n

x^n

Prozent

x \, \%

Elementare Funktionen

An­mer­kun­gen:

  • Die Zei­chen \, (Back­slash Komma) in der letz­ten Zeile er­zeu­gen einen klei­nen Ab­stand zwi­schen "x" und dem Pro­zent­zei­chen, der etwas schmä­ler ist als ein nor­ma­les Leer­zei­chen. Die­ser Ab­stand ist nicht zwin­gend not­wen­dig, ist aber aus äs­the­ti­schen Grün­den zu emp­feh­len.

  • Wenn der Ex­po­nent bei einer Po­tenz­funk­ti­on län­ger ist als ein ein­zel­nes Zei­chen, muss der ge­sam­te Ex­po­nent in ge­schweif­ten Klam­mern ge­schrie­ben wer­den, z.B. x^{2n+1}.

Kom­ple­xe Zah­len

Interpretation

Realteil von

\Re (z)

Imaginärteil von

\Im (z)

Realteil von

\mathrm{Re} (z)

Imaginärteil von

\mathrm{Im} (z)

Die komplexe Zahl

a + \mathrm{i} b

Konjugiert komplexe Zahl der Zahl

\bar z

Konjugiert komplexe Zahl der Zahl

z^{ \ast }

Konjugiert komplexe Zahl des Produkts

\overline{wz}

Komplexe Zahlen

Men­gen­leh­re

Men­gen­kon­struk­ti­on

Interpretation

leere Menge

\varnothing, \emptyset

Menge bestehend aus den Elementen usw.

{ 1,2,3, \dots }

Menge oder Klasse der Elemente , die die Bedingung erfüllen

{ x \mid T(x) }

Menge oder Klasse der Elemente , die die Bedingung erfüllen

{ x : T(x) }

Mengenkonstruktion

Men­gen­ope­ra­ti­o­nen

Interpretation

Vereinigung der Mengen und

A \cup B

Durchschnitt der Mengen und

A \cap B

Differenz der Mengen und

A \setminus B

symmetrische Differenz der Mengen und

A \triangle B

kartesisches Produkt der Mengen und

A \times B

Vereinigung disjunkter Mengen und

A \, \dot \cup \, B

Komplement der Menge

A^\mathrm{C}

Potenzmenge der Menge

\mathcal{P} (A)

\mathfrak{P} (A)

Mengenoperationen

An­mer­kun­gen:

  • Die in den ers­ten bei­den Zei­len an­ge­ge­be­nen Sym­bo­le für den Re­al­teil bzw. Ima­gi­när­teil einer kom­ple­xen Zahl sind nicht sehr weit ver­brei­tet. Meist wird die Dar­stel­lung aus der drit­ten bzw. vier­ten Zeile ver­wen­det.

  • Es ist all­ge­mein üb­lich, die ima­gi­nä­re Ein­heit "i" steil zu set­zen, um sie kar von den kur­siv ge­setz­ten Va­ri­a­blen zu un­ter­schei­den. Dies be­werk­stel­ligt der Aus­druck \mathrm{i}. Al­ter­na­tiv kann auch der Be­fehl \text{i} ver­wen­det wer­den.

  • Wenn man die konjugiert-​komplexe Zahl einer kom­ple­xen Zahl z mit einem "Über­strich" dar­stel­len möch­te, kann man dies mit \bar tun. Die­ser damit er­zeug­te Über­strich ist al­ler­dings immer gleich lang (bzw. kurz), was un­schön wirkt, wenn man län­ge­re Aus­drü­cke "über­strei­chen" möch­te. Dafür eig­net sich der Be­fehl \over­line{}.

Ma­the­ma­ti­sche Kon­stan­ten (Aus­zug)

Interpretation

Kreiszahl

\pi

eulersche Zahl

\mathrm{e}

goldener Schnitt

\Phi, \phi, \varphi

imaginäre Einheit

\mathrm{i}

Mathematische Konstanten

Men­gen­re­la­ti­o­nen

Interpretation

ist (echte) Teilmenge von

A \subset B

ist echte Teilmenge von

A \subsetneq B

ist Teilmenge von

A \subseteq B

ist (echte) Obermenge von

A \supset B

ist echte Obermenge von

A \supsetneq B

ist Obermenge von

A \supseteq B

das Element ist in der Menge enthalten

a \in A

das Element ist in der Menge enthalten

A \ni a

A \owns a

das Element ist nicht in der Menge enthalten

a \notin A

das Element ist nicht in der Menge enthalten

A \not\ni a

Mengenrelationen

Hin­weis: Die durch die Be­feh­le \sub­set und \sup­set er­zeug­ten Sym­bo­le (siehe die erste bzw. vier­te Zeile) wer­den nicht ein­heit­lich ver­wen­det und schlie­ßen häu­fig die Gleich­heit der bei­den Men­gen nicht aus. Wenn eine strik­te (d.h. echte) Teil­men­ge (bzw. Ober­men­ge) dar­ge­stellt wer­den soll, emp­fiehlt sich daher der Be­fehl \sub­set­neq (bzw. \sup­set­neq), siehe die zwei­te (bzw. fünf­te) Zeile.

Zah­len­men­gen

Interpretation

Primzahlen

\mathbb{P}

natürliche Zahlen

\mathbb{N}

ganze Zahlen

\mathbb{Z}

rationale Zahlen

\mathbb{Q}

reelle Zahlen

\mathbb{R}

komplexe Zahlen

\mathbb{C}

Zahlenmengen

Ana­ly­sis

Fol­gen und Rei­hen

Interpretation

Folge mit den Folgengliedern

(a_n)_{ n \in \mathbb{N} }

Folge mit den Folgengliedern

\left( a_n \right)_{n = 1}^\infty

die Folge konvergiert gegen den Grenzwert

a_n \to a

strebt nach unendlich

n \to \infty

konvergiert gegen (für gegen )

a_n \xrightarrow{n \to \infty} a

Summe der Zahlen über alle

\sum_{ j \in I } a_j

Summe der Zahlen über alle

(mit Laufindex unter der Summe)

\sum\limits_{ j \in I } a_j

Summe der Zahlen von bis

\sum_{ j = 1 }^{n} a_j

Summe der Zahlen von bis

(mit Laufindex unter der Summe)

\sum\limits_{ j = 1 }^{n} a_j

Produkt der Zahlen über alle

\prod_{ j \in I } a_j

Produkt der Zahlen über alle

(mit Laufindex unter dem Produkt)

\prod\limits_{ j \in I } a_j

Produkt der Zahlen von bis

\prod_{ j = 1 }^{n} a_j

Produkt der Zahlen von bis

(mit Laufindex unter dem Produkt)

\prod\limits_{ j = 1 }^{n} a_j

Folgen und Reihen

An­mer­kung:

Die Be­feh­le \left und \right in der zwei­ten Zeile kön­nen prin­zi­pi­ell weg­ge­las­sen wer­den. Das "un­end­lich"- Sym­bol wird dann al­ler­dings etwas tie­fer ge­setzt, was etwas "ge­quetscht" wirkt. Im All­ge­mei­nen kann man diese Be­feh­le vor Klam­mern set­zen (\left vor die öff­nen­de und \right vor die schlie­ßen­de Klam­mer), um die Größe der Klam­mern au­to­ma­tisch an das größ­te Ob­jekt in­ner­halb der Klam­mern an­zu­pas­sen (bei grö­ße­ren Aus­drü­cken sehr emp­feh­lens­wert). Dies funk­ti­o­nert bei allen Arten von Klam­mern.

Differential-​ und In­te­gral­rech­nung

Interpretation

erste Ableitung der Funktion

f^\prime

zweite Ableitung der Funktion

f^{\prime \prime}

erste bzw. zweite Ableitung von nach der Zeit (in der Physik)

\dot f, \ddot f

-te Ableitung der Funktion

f^{ (n) }

Ableitung der Funktion nach

\frac{ \mathrm{d} f }

{ \mathrm{d} x }

partielle Ableitung der Funktion nach

\frac{ \partial f }

{ \partial x }

Differenzenquotient

\frac{\Delta y}{\Delta x}

bestimmtes Integral zwischen und bzw. über das Gebiet

\int_a^b, \int_G

bestimmtes Integral zwischen und bzw. über das Gebiet

\int\limits_a^b, \int\limits_G

bestimmtes Integral der Funktion zwischen und

\int\limits_a^b f(x) \mathrm{d} x

Beispiel für eine vollständige Formel (man beachte die Integralgrenzen in geschweiften Klammern)

\int\limits_{ - \pi/2}^{\pi/2} \cos(x) \mathrm{d} x = 2

Integral über die Fläche

\iint_\mathcal{F}

Integral über das Volumen

\iiint_V

Differential- und Integralrechnung

Vek­tor­ana­ly­sis

Interpretation

Gradient der Funktion

\nabla f

Divergenz des Vektorfelds

\nabla \cdot F

Rotation des Vektorfelds

\nabla \times F

Laplace-Operator der Funktion

\Delta f

Vektoranalysis

Funk­ti­o­nen

Interpretation

die Funktion bildet von der Menge in die Menge ab

f : A \to B

A \overset{f}{\to} B

die Funktion bildet das Element auf das Element ab

f : x \mapsto y

x \overset{f}{\mapsto} y

Einschränkung der Funktion auf die Menge

f \vert_X

Platzhalter für eine Variable als Argument der Funktion

f(\cdot)

Umkehrfunktion zur Funktion

f^{-1}

Urbild der Menge unter der Funktion

f^{-1}(Y)

Verkettung der Funktionen und

f \circ g

Funktionen

Grenz­wer­te

Interpretation

linksseitiger Grenzwert der Funktion für gegen

\lim\limits_{x \uparrow a} f(x)

linksseitiger Grenzwert der Funktion für gegen

\lim\limits_{x \nearrow a} f(x)

beidseitiger Grenzwert der Funktion für gegen

\lim\limits_{x \to a} f(x)

rechtsseitiger Grenzwert der Funktion für gegen

\lim\limits_{x \searrow a} f(x)

rechtsseitiger Grenzwert der Funktion für gegen

\lim\limits_{x \downarrow a} f(x)

Grenzwert der Funktion für gegen unendlich

\lim\limits_{x\to\infty}

Grenzwerte

An­mer­kung:

Der Be­fehl \li­mits kann (siehe auch die ent­spre­chen­den No­ta­ti­o­nen des Summen-​ und Pro­dukt­sym­bols) prin­zi­pi­ell weg­ge­las­sen wer­den - dann wird der Aus­druck "x gegen a" je­doch nicht unter dem Limes, son­dern rechts da­ne­ben und tief­ge­stellt plat­ziert.

Li­ne­a­re Al­ge­bra und Geo­me­trie

Ele­men­tar­geo­me­trie

Interpretation

Länge der Strecke zwischen den Punkten und

\overline{AB}

\vert AB \vert

Vektor (nur für einzelne Zeichen geeignet)

\vec{v}

Verbindungsvektor der Punkte und

\overrightarrow{AB}

Verbindungsvektor der Punkte und

\overset{\longrightarrow}{AB}

Winkel mit den Schenkeln und

\angle ABC

Dreieck mit den Eckpunkten und

\triangle ABC

Viereck mit den Eckpunkten und

\square ABCD

die Geraden und sind parallel

g \parallel h

die Geraden und sind nicht parallel

g \nparallel h

die Geraden und sind orthogonal

g \perp h

Elementargeometrie

Vek­to­ren und Ma­tri­zen

Vek­to­ren und Ma­tri­zen (mit meh­re­ren Zei­len) kön­nen am ein­fachs­ten mit der pmatrix-​Umgebung er­zeugt wer­den. Der Standard-​Code lau­tet: \begin{pma­trix} # \end{pma­trix}. An­stel­le der Raute wird der In­halt des Vek­tors/der Ma­trix ge­schrie­ben. Eine neue Zeile wird mit \ be­gon­nen. Durch ein Kaufmanns-​& wird der Be­ginn einer neuen Spal­te ge­kenn­zeich­net. Dies muss in jeder Zeile ge­sche­hen. Möch­te man eine Ma­trix mit n Spal­ten er­zeu­gen, muss also in jeder Zeile (n-1)-mal ein & ste­hen. Hier ei­ni­ge Bei­spie­le:

Interpretation

Zeilenvektor mit den Komponenten

(x,y,z)

Zeilenvektor mit den Komponenten

(x_1, x_2, \dots, x_n)

Spaltenvektor bestehend aus den Elementen

\begin{pmatrix}

x \\ y \\ z

\end{pmatrix}

Vektoren und Matrizen

Interpretation

Spaltenvektor bestehend aus den Elementen

\begin{pmatrix}

x_1 \\ x_2 \\ \vdots \\ x_n

\end{pmatrix}

-Matrix mit den Einträgen

\begin{pmatrix}

a & b \\ c & d

\end{pmatrix}

quadratische Einheitsmatrix mit Zeilen und Spalten

\begin{pmatrix}

1 & 0 & \dots & 0 \\

0 & 1 & \dots & 0 \\

\vdots & \vdots & \ddots & \vdots \\

0 & 0 & \dots & 1

\end{pmatrix}

-Matrix bestehend aus den Elementen bis

(man beachte die Indizes in geschweiften Klammern)

\begin{pmatrix}

a_{11} & a_{12} & \dots & a_{1n} \\

a_{21} & a_{22} & \dots & a_{2n} \\

\vdots & \vdots & \ddots & \vdots \\

a_{m1} & a_{m2} & \dots & a_{mn}

\end{pmatrix}

Vektoren und Matrizen (Fortsetzung)

Vek­tor­rech­nung

Interpretation

Skalarprodukt der Vektoren und

v \cdot w

v \bullet w

\langle v,w \rangle

Vektor-/Kreuzprodukt der Vektoren und

v \times w

Betrag des Vektors

|v|

\vert v \vert

Norm des Vektors

\| v \|

\Vert v \Vert

der transponierte Vektor des Vektors

v^\mathrm{T}, v^\top

Vektorrechnung

Ma­tri­zen­rech­nung

Die gän­gi­gen Sym­bo­le aus der Ma­trix­rech­nung (Pro­dukt, Be­trag, Norm, Trans­po­si­ti­on) de­cken sich im We­sent­li­chen mit denen aus der Vek­tor­rech­nung. Wei­te­re No­ta­ti­o­nen er­ge­ben sich aus be­reits be­kann­ten Be­feh­len (bspw. A^{-1} für die in­ver­se Ma­trix ).

Sto­chas­tik

Kom­bi­na­to­rik

Interpretation

Zahl der Permutationen von Elementen

n!

Zahl der Kombinationen ohne Wiederholung von aus Elementen ( über )

\binom{n}{k}

Kombinatorik

Wahr­schein­lich­keits­rech­nung

Interpretation

Wahrscheinlichkeit des Ereignisses

P(A)

Wahrscheinlichkeit des Ereignisses unter der Voraussetzung

P(A \mid B)

Erwartungswert der Zufallsvariable

\mathrm{E}[X]

Varianz der Zufallsvariable

\mathrm{Var}[X]

Standardabweichung der Zufallsvariable

\mathrm{sd}[X]

Kovarianz der Zufallsvariablen und

\mathrm{Cov}[X,Y]

Korrelation der Zufallsvariablen und

\rho(X,Y)

die Zufallsvariable folgt der Verteilung

X \sim F

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Sta­tis­tik

Interpretation

Median der Werte

\tilde x

Mittelwert der Werte

\bar x

Mittelwert aller Werte einer Funktion (in der Physik)

\langle f \rangle

Schätzwert für den Parameter

\hat p

Statistik

Logik

De­fi­ni­ti­ons­zei­chen

Interpretation

wird per Definition gleich gesetzt (für mathematische Objekte)

A := B

wird per Definition gleichwertig zu gesetzt (für Aussagen, z.B. Notationen)

A : \Leftrightarrow B

Definitionszeichen

Junk­to­ren

Interpretation

Aussage und Aussage

A \land B

Aussage oder Aussage (oder beide)

A \lor B

Aussage impliziert Aussage

A \Rightarrow B

A \rightarrow B

A \implies B

Aussage impliziert Aussage und umgekehrt

A \Leftrightarrow B

A \leftrightarrow B

A \iff B

entweder Aussage oder Aussage

A \nLeftrightarrow B

A \nleftrightarrow B

A \nsim B

A \oplus B

A \veebar B

A \dot \lor B

nicht Aussage

\lnot A

\bar A

Junktoren

Quan­to­ren

Interpretation

für alle Elemente

\forall \, x

es existiert mindestens ein Element

\exists \, x

es existiert genau ein Element

\exists! \, x

es existiert kein Element

\nexists \, x

Quantoren

An­mer­kung:

Es ist üb­lich, zwi­schen einem Quan­tor und einer Va­ri­a­ble einen klei­nen Ab­stand ein­zu­fü­gen (er­zeugt durch \, ). Die­ser kann je­doch auch weg­ge­las­sen wer­den.

De­duk­ti­ons­zei­chen

Interpretation

Aussage ist syntaktisch aus Aussage ableitbar

A \vdash B

Aussage folgt semantisch aus Aussage

A \models B

Aussage ist allgemeingültig (Tautologie)

\vDash A

A \top

Aussage ist widersprüchlich

A \bot

Ende des Beweises

\blacksquare

Ende des Beweises

\Box

\square

Deduktionszeichen

Grie­chi­sche Buch­sta­ben

\Alpha, \alpha

\Beta, \beta

\Gamma, \gamma

\Delta, \delta

\Epsilon, \epsilon, \varepsilon

\Zeta, \zeta

\Eta, \eta

\Theta, \theta, \vartheta

\Iota, \iota

\Kappa, \kappa

\Lambda, \lambda

\Mu, \mu

Griechische Buchstaben (1)

\Nu, \nu

\Xi, \xi

\mathrm{O}, o

\Pi, \pi, \varpi

\Rho, \rho, \varrho

\Sigma, \sigma, \varsigma

\Tau, \tau

\Upsilon, \upsilon

\Phi, \phi,

\varphi

\Chi, \chi

\Psi, \psi

\Omega, \omega

Griechische Buchstaben (2)

An­mer­kun­gen:

  • Die grie­chi­schen Groß­buch­sta­ben wer­den au­to­ma­tisch steil ge­setzt, wäh­rend die Klein­buch­sta­ben stan­dard­mä­ßig kur­siv aus­ge­ge­ben wer­den.

  • An­statt dem Makro für einen Groß­buch­sta­ben (z.B. \Alpha) kann man auch den ent­spre­chen­den la­tei­ni­schen Buch­sta­ben (so­fern vor­han­den) in den Be­fehl \mathrm{} schrei­ben (z.B. \mathrm{A} ). Dies er­zeugt die­sel­be Aus­ga­be.

  • Möch­te man einen Groß­buch­sta­ben kur­siv set­zen, muss nur der ent­spre­chen­de la­tei­ni­sche Buch­sta­be (falls vor­han­den) ein­ge­ge­ben wer­den (ohne Zu­sät­ze). Gibt es kei­nen ent­spre­chen­den la­tei­ni­schen Buch­sta­ben, lie­fert der Be­fehl \mathit{} mit dem Makro des grie­chi­schen Buch­sta­bens das Ge­wünsch­te (z.B. \mathit{\Gamma} ).

  • Das Steil­set­zen von klei­nen grie­chi­schen Buch­sta­ben wie­der­um ist auf­wen­di­ger und aus tech­ni­schen Grün­den ak­tu­ell nicht mög­lich.

  • Der Buch­sta­be Omi­kron be­sitzt als ein­zi­ger grie­chi­scher Buch­sta­be keine ei­ge­nen Ma­kros - weder für den Groß- noch für den Klein­buch­sta­ben. Er wird ent­we­der ganz ge­wöhn­lich als O bzw. o ein­ge­ge­ben (dann er­scheint er kur­siv), oder als \mathrm{O} bzw. \mathrm{o} (für eine stei­le Aus­ga­be).

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